Die Verwaltung des Landkreises Göppingen sieht Go Ahead und das Land in der Verantwortung, schnellstmöglich Verbesserungen einzuleiten, heißt es in einer Pressemitteilung des Landratsamts. Insbesondere müssten die erforderlichen Kapazitäten bereitgestellt werden.

Filstalbahn: Landkreis sieht Unmut der Fahrgäste

Seit dem 15. Dezember wird die Filstalbahn zwischen Stuttgart und Ulm vom neuen Bahnunternehmen Go Ahead betrieben. „Ein vielversprechendes Konzept mit einem neuen Fahrplan und modernen Fahrzeugen soll in die Zukunft der umweltfreundlichen Mobilität führen“, heißt es in der Mitteilung weiter.

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Unmut kocht bei den Fahrgästen, die sich über überfüllte Züge, Verspätungen und Zugausfälle im Raum Göppingen und Geislingen beklagen: Man sehe „dringenden Handlungsbedarf“. Gerade zu den Hauptverkehrszeiten seien die Fahrzeugkapazitäten bisher zu gering, so die Kritik der Kreisverwaltung.

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Landrat Edgar Wolff kritisiert Go Ahead

Das Landratsamt hat sich entsprechend an den Betreiber Go Ahaed und das Land als Aufgabenträger gewandt. „Der sehr holprige Start im Dezember hat nach den Weihnachtsferien nun einen erneuten Tiefschlag erlitten, der für uns weder nachvollziehbar noch akzeptabel ist“, kommentiert Landrat Edgar Wolff die aktuellen Missstände auf der Zugstrecke zwischen Stuttgart und Ulm.

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Es bestand der Mitteilung zufolge die Hoffnung, dass über den Jahreswechsel das komplexe Betriebssystem auf der Filstalbahn nachgesteuert werde. Das sei, insbesondere zu den Hauptverkehrszeiten, nicht gelungen.