Süßen/Stuttgart Gipsabdrücke für die Perücken

Süßen/Stuttgart / ANIKA EPPLE, SELINA KUHN, PIA SCHÄUFELE UND JANINE GAUDIO 20.07.2012

Wir, vier Schülerinnen der Klasse 8e, hatten uns besonders auf die Maskenabteilung spezialisiert: Die Schauspieler schminken sich in der Regel selbst, bekommen aber eine Schminkvorlage. Jeder Darsteller besitzt seine eigene Perücke, da sie am Kopf angepasst werden muss. Hierzu werden zunächst Gipsabdrücke gemacht, um die Perücke so genau wie möglich am Kopf anzupassen. Erst dann werden die Haare auf diese Montur geknüpft. Dies alles dauert vier Wochen. Die Darsteller mit längeren Haaren müssen sich ihre Haare "hochschneckeln" und mit einem so genannten Strumpfnetz überziehen. Darüber kommt ein winziges Mikrofon und dann die Perücke, die aus Echthaaren besteht, weil sie sehr oft geglättet oder gelockt werden muss. Für dieses Stück benötigt man 100 Perücken mit jeweils 150 000 bis 200 000 Haare, genau so viele, wie man selbst auf dem Kopf trägt. Am Anfang des Stücks tragen die Darsteller Schattenmasken.