Gingen Gingen hat neues Ortsleitsystem

Wegweiser am unteren Ende der Pfarrstraße, schräg gegenüber vom Café: Gingens neues Ortsleitsystem vermittelt ein einheitliches Bild.
Wegweiser am unteren Ende der Pfarrstraße, schräg gegenüber vom Café: Gingens neues Ortsleitsystem vermittelt ein einheitliches Bild. © Foto: Hartmut Alexy
HARTMUT ALEXY 12.09.2015
Während der Sommerferien hat Gingen ein neues Ortsleitsystem montieren lassen. Die Wegweiser sind nun einheitlich gestaltet. Entlang der Bundesstraße ist die Gemeinde damit sparsam umgegangen.

6000 Euro soll das neue Ortsleitsystem kosten, das Gingen in den vergangenen drei Wochen installieren ließ: 43 rechteckige Aluminiumschilder an elf Standorten, 180 auf 800 Millimeter groß, mit Hinweisen auf öffentliche Einrichtungen, Gaststätten und Vereinslokale, die an ebenfalls neuen ovalen Pfosten an zentralen Stellen in der Gemeinde befestigt wurden. Farbig unterlegte Symbole, sogenannte Icons, ermöglichen die Orientierung auf den ersten Blick

Sparsam ging das Rathaus mit Wegweisern entlang der Bundesstraße um, die der Gemeinde immer noch als Ortsdurchfahrt dient. So gibt es an der Kreuzung von Bundesstraße, Bahnhofstraße und Grünenberger Straße lediglich einen Hinweis auf die Ortsmitte, den Grünenberg und das Café. Wer sich in Gingen nicht auskennt, soll zunächst zur Ortsmitte geleitet werden - das ist der Grundgedanke, der dahintersteckt. Umfassende Informationen gibt es dann auf den Wegweisern beim Rathaus.

Hier steht, wo es zum evangelischen Kindergarten und zur Feuerwehr geht, zum Wertstoffhof und zum Bahnhof, zum Schützenhaus und zum Waldheim. An der Ecke Linden-/Bahnhofstraße gibt es einen Wegweiser zur Hohensteinhalle und zur Hohensteinschule, zum Sportplatz, zum Hohenstein und nicht zuletzt zum Werksverkauf von Buchsteiner. Von der Grabenstraße gelangt man mit Hilfe der neuen Wegweiser zur Kindertagesstätte Sonnenschein, zum Tennisplatz und zum Friedhof, zum Musikerheim und zum Kleintierzuchtverein. Nicht vergessen sind die Hinweise auf den Bahnhof und die Radwege zur historischen Arbeitersiedlung in Kuchen, nach Geislingen, Süßen und Göppingen, auf die evangelische Johanneskirche und das evangelische Gemeindehaus sowie auf diverse Gaststätten.

Bewusst verzichtet hat die Gemeinde jedoch darauf, Ärzte in das System aufzunehmen. Man wolle die Wegweiser nicht überfrachten, hatte Bürgermeister Marius Hick den Vorschlag von Gemeinderat Bernd Groeneveld bereits vor einem Jahr zurückgewiesen.

Gingen hat die Anschaffung damals mit Blick auf das Jubiläumsjahr beschlossen. Bislang waren die Wegweiser in der Gemeinde höchst unterschiedlich gestaltet, nun bieten sie ein einheitliches Bild.

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