Gammelshausen Getränkeverkauf fällt Gemeinde auf die Füße

Gammelshausen / JS 26.09.2015

Böse Überraschung für Gammelshausen: Für den Getränkeverkauf der Hausmeisterin des Gemeindehauses soll die Gemeinde rückwirkend auf vier Jahre 17 000 Euro Sozialabgaben entrichten. Das fordern die Prüfer der Rentenversicherung, die im letzten Dezember ins Rathaus kamen. Die Gemeinde hat gegen den Bescheid Widerspruch eingelegt und erwägt gegebenenfalls eine Klage, berichtete Bürgermeister Daniel Kohl im Gemeinderat. "Wir hoffen, dass wir einen Teil zurückkriegen." Die Regelung habe auch vor 2010 schon bestanden, sei aber nie beanstandet worden, berichtete Verbandskämmerer Michael Deiß. Die Forderung beschränke sich auf den Prüfungszeitraum 2010 bis 2014. Die Gemeinde ist der Auffassung, dass der Getränkeverkauf auf selbstständiger Basis erfolgt. Die Rentenversicherung stufe ihn als "arbeitsvertraglich geregelte Vergütung" ein.

Zurück zur Startseite Zum nächsten Artikel