Förderung Geld für den Ausbau von Radwegen

Kreis Göppingen / SWP 17.03.2018

Das Verkehrsministerium hat die Bauprogramme für Radwege vorgestellt. Der Kreis Göppingen ist mit insgesamt sechs Projekten vertreten, darunter mit dem Radweg von Geislingen nach Amstetten, parallel zur Geislinger Steige durchs Rohrachtal. „Wir wollen mehr Menschen dazu motivieren, ihren Weg zur Arbeit mit dem Rad zurückzulegen“, sagte Verkehrsminister Winfried Hermann. Man wolle die Bedingungen so verändern, dass das Pendeln mit dem Rad auf immer mehr Strecken schnell und sicher werde.

Die beiden hiesigen Landtagsabgeordneten der Regierungskoalition, Nicole Razavi (CDU) und Alex Maier (Grüne), begrüßen die Investitionen: „Ich freue mich sehr darüber, dass damit noch mehr sichere und komfortable Radwege durch unseren schönen Landkreis führen“, äußert sich Razavi, Vertreterin des Geislinger Wahlkreises, in einer Pressemitteilung. „Der Ausbau des Radnetzes geht voran. Radfahren wird immer attraktiver“, betont ihr Göppinger Kollege Maier.

Der Radweg zwischen Geislingen und Amstetten ist Teil des Bauprogramms für Radwege an Bundesstraßen. Er führt durchs Rohrachtal und hat eine Gesamtlänge von 3,2 Kilometer. Kosten: 800 000 Euro, Finanzier ist der Bund. Eine „ganz wichtige Baumaßnahme“, konstatiert Razavi. Die Radler könnten künftig sicherer das obere Rohrachtal befahren. Bislang verläuft nur direkt neben der B 10 ein schmaler Fußweg, den auch die Radler nutzen.

Birenbacher Projekt kombiniert

Für einen 900 Meter langen, kombinierten Geh- und Radweg entlang der B 297 von den Krettenhöfen bis und durch Birenbach gibt der Bund 700 000 Euro. Das Land hat das Projekt ins Bauprogramm nach dem Landesgemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (LGVFG) aufgenommen. Razavi: „Ich gehe davon aus, dass ein Baubeginn in diesem Jahr noch erfolgen wird.“

Außerdem wird in Hausen eine Querungshilfe gebaut, am Bahnhof an der Göppinger Jahnstraße sowie in Faurndau entstehen  eine Fuß- und Radwegrampe und ein neuer Gehweg entlang der B 297.

Für die Projekte im Bauprogramm nach LGVFG müssen die Träger noch Förderanträge stellen. „Die Bewilligung gilt aber als sicher“, betont Razavi

Ins neuen Förderprogramm hat das Land 93 Projekte mit einem Gesamtfördervolumen in Höhe von 46 Millionen Euro aufgenommen. Laufzeit ist bis 2022, in diesem Jahr sind knapp 20 Millionen Euro eingeplant. Gefördert werden unter anderem Radwege, Rad- und Fußwege, Schutzstreifen, Radfahrstreifen, Abstellanlagen, Beschilderung, Querungshilfen und Fahrradstraßen.

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