Kultur Gedenken an Unglück beim Böllerschießen

Der Neffe des Verunglückten hält die Gedenktafel.
Der Neffe des Verunglückten hält die Gedenktafel. © Foto: privat
Rechberghausen / swp 28.07.2018

Der Arbeitskreis Kleindenkmale hat es sich zur Aufgabe gemacht, die historischen Kleindenkmale auf Gemarkung Rechberghausen und Oberhausen zu sichern und dafür zu sorgen, dass diese im öffentlichen Gedächtnis erhalten bleiben.

Am Freitag, 3. August, wird nun, 85 Jahre nach einem tragischen Unglücksfall eine Gedenktafel für den verunglückten Rechberghäuser Anton Schäffler aufgestellt. Denn am 13. August 1933 war ein tödlicher Unglücksfall beim Böllerschießen in Rechberghausen passiert, bei dem der Rechberghäuser umkam.

Am 3. August um 19 Uhr wird das Gedenkschild an der Unglücksstelle aufgestellt.

Ergriffen hat die Initiative dafür Rolf Schäffler, ein Neffe des Verunglückten.  Auf der Gedenktafel heißt es: „Zu besonderen Anlässen war das Salut-Schießen mit Böllern in Rechberghausen üblich. Dazu wurden drei schwere gusseiserne Rohre im Boden eingegraben und mit Schwarzpulver befüllt. So war es auch am 13. August 1933 anlässlich einer Taufe, wobei ein Schuss zu früh los ging.“

Die Unglücksstelle befindet sich in der Rechberghäuser Staufenstraße, oberhalb des Fahrradwegs Richtung altes Forsthaus. Der Arbeitskreis Kulturdenkmale lädt alle Interessierten ein, beim Anbringen der Gedenktafel dabei zu sein.

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