Preiserhöhung Badespaß in Ebersbach wird teurer

Augen zu und durch: Schwimm- und Badefreunde müssen sich kommende Saison in Ebersbach auf höhere Eintrittspreise einstellen.
Augen zu und durch: Schwimm- und Badefreunde müssen sich kommende Saison in Ebersbach auf höhere Eintrittspreise einstellen. © Foto: CIACINTO CARLUCCI
Ebersbach / TOBIAS FLEGEL 11.01.2018
Welche Preise 2018 gelten werden, wollen die Bürgervertreter Ende Januar entscheiden.

Die Besucher des Waldhöhenfreibads in Ebersbach müssen sich in der kommenden Saison auf höhere Eintrittspreise einstellen. Ein Vorschlag des Ausschusses für Verwaltung und Bürgerschaftliches Engagement (AVB) vom Dezember sieht eine Erhöhung von 20 Cent bei der Tageskarte für Erwachsene vor. Die Preise für eine Dauerkarte für Familien und Erwachsene sollen zwischen und fünf und zehn Euro steigen. Für Jugendliche und andere Begünstigte soll der Schwimm- und Badespaß gleich viel kosten wie bisher. Über das Ausmaß der Erhöhung ist das letzte Wort aber noch nicht gesprochen, weil die CDU im Gemeinderat eine andere Staffelung vorgeschlagen hat. Welche Preise 2018 gelten, entscheiden die Bürgervertreter voraussichtlich Ende Januar.

Die Christdemokraten wollen die Preise in fast allen Kategorien stärker anheben als es der AVB anstrebt. Nach ihrem Vorschlag sollen Jugendliche und Begünstigte drei Euro und Erwachsene 4,50 Euro für eine Tageskarte bezahlen. Die Preise in den restlichen Kategorien liegen zwischen zwei und zehn Euro über dem Vorschlag des Ausschusses. Rabatte soll es für Besucher geben, die am Abend schwimmen gehen und für alle, die sich eine Dauerkarte im Vorverkauf zulegen. Letztere sollen zehn Prozent des regulären Preises sparen können. Diese Möglichkeit sieht auch der Vorschlag des Ausschusses vor, der im Vorverkauf allerdings noch mehr Nachlass gewähren will als die CDU-Fraktion.

Setzen sich die Christdemokraten mit ihrem Vorschlag durch, übersteigen die Eintrittspreise in Ebersbach in fast allen Kategorien das bisherige Niveau von Göppingen. Bisher war das Schwimmen und Baden im Waldhöhenfreibad von Ebersbach billiger als in der Hohenstaufenstadt, aber in vielen Kategorien des Preisgefüges auch teurer als im unmittelbar benachbarten Uhingen und in Reichenbach an der Fils.

Ein Grund für die Erhöhung dürften umfangreiche Reparaturen sein, die auf die Stadt zukommen. „Wir liegen von den Kosten für den Betrieb deutlich über den von uns vorgesehenen 800 000 Euro“, sagte Hauptamtsleiter Günther Pfeiffer. Welcher Strategie Ebersbach folgen wolle, müsse der Gemeinderat entscheiden: „Es geht um die Gretchenfrage, ob man es einmal richtig macht oder ob man sich mit der alten Anlage durchwurstelt und dafür Ausfälle und höhere Reparaturkosten in Kauf nimmt.“ Mit einer Entscheidung über das Vorgehen ist im Februar zu rechnen, wenn die Stadträte den Haushalt verabschieden.

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