Jugendhaus Freude über gute Entwicklung des Nonstop

Eislingen / Karin Tutas 14.06.2018

„Wir haben gewonnen auf ganzer Linie.“ Kurz und bündig brachte Hänsi Weiß in der Sitzung des Kultur-, Sport- und Sozialausschusses die Vorteile des neuen Domizils des Jugendhauses Nonstop auf den Punkt. Im Mai waren die neuen Räume an der Bahnhofstraße eröffnet worden, die nicht nur mehr Platz, sondern mehr und Möglichkeiten der Jugendarbeit böten. Der Jugendhausleiter berichtete, dass der neue Standort, wo der Probebetrieb im Februar begonnen hatte, von den Jugendlichen sehr gut angenommen werde. Es kämen seitdem mehr 12- bis 16-Jährige. Und weil es dort mehr Nischen gebe, „wo man in Ruhe arbeiten kann“, trauten sich auch mehr Mädchen ins Jugendhaus.

„Das ist eine super Entwicklung“, meinte der Fraktionsvorsitzende der Freien Wähler, Andreas Cerrotta, der von „gelebter Jugendarbeit“ sprach. Der Aufschwung des Nonstop sei der Rückkehr zur „klassischen Jugendarbeit“ zu verdanken, meinte Oberbürgermeister Klaus Heininger. Der zentrale Standort sei genau richtig: „Uns war es ganz besonders wichtig, dass die Jugendlichen im Zentrum der Stadt bleiben.“

Rund 80 000 Euro hat die Stadt in den Umbau des früheren Firmengebäudes der Holzwerke Koch investiert. Dort werden Auszubildende von Stahlbau Nägele noch eine Rampe für Menschen mit Handicap bauen. Für die Beteiligung der Jugendlichen an verschiedenen Projekten hat die Kommune Fördermittel in Höhe von 100 000 Euro bekommen. Davon seien bislang erst 5000 Euro abgerufen worden, 30 000 Euro wolle die Stadt 2018 abrufen, somit stünden in den kommenden Jahren noch rund 65 000 Euro für Projekte zur Verfügung. „Die Beteiligung der Jugendlichen in allen Bereichen ist genau der richtige Ansatz“, erklärte Lothar Weccard (Grüne). Karin Schuster (CDU) war sich sicher, dass die verbesserten Rahmenbedingungen dazu beitragen, künftig weitere Jugendliche anzuziehen. Im Nonstop werde seit Jahren „gute und professionelle Arbeit“ geleistet, befand Ingrid Held (SPD).

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