„Der Einsatz in den letzten Wochen hat sich gelohnt. Jetzt kann die Sanierung des Freibads geplant und umgesetzt werden“, schreiben der Geislinger Landtagsabgeordnete und Stadtrat Sascha Binder und seine Bundestagskollegin Heike Baehrens in einer Pressemitteilung. Der Grund für ihre Freude: Am Mittwoch hat der Haushaltsausschuss des Bundestags beschlossen, die Sanierung des Geislinger Freibads ins Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ aufzunehmen, teilt die SPD-Bundestagsabgeordnete mit. Mit den 3 Millionen Euro Förderung vom Bund könne sich die Stadt nun eine Sanierung, die nach Berechnungen der Stadtwerke Geislingen 3,8 Millionen Euro kosten soll, überhaupt erst leisten und damit Betriebskosten reduzieren.

3 Millionen für Freibad-Sanierung in Geislingen: „Zukunft sichern“

„Die Sanierung ist ein wichtiger Schritt, um unser 5-Täler-Bad für die Zukunft zu sichern“, kommentiert Binder den Zuschlag. Man wisse, dass es viele Städte und Gemeinden an die Grenzen der finanziellen Belastung bringe, ihre Bäder auf dem aktuellen Stand der Technik zu halten. „Gerade aufgrund der angespannten Haushaltslage der Stadt Geislingen und der unklaren Zukunft des Freibades, war es uns ein Anliegen für den Antrag aus Geislingen zu werben“, erläutert Baehrens.

Notwendigkeit bei Besuch im 5-Täler-Bad deutlich gemacht

Zu dem Einsatz zählte auch jüngst die Aktion, den stellvertretenden Vorsitzenden des Haushaltsausschusses des Bundestags und zuständigen Berichterstatter SPD-Fraktion für das Förderprogramm, Martin Gerster, ins 5-Täler-Bad einzuladen. Man habe ihn von der Notwendigkeit der Förderung überzeugt: Der Biberacher SPD-Bundestagsabgeordnete habe den Geislinger Antrag daraufhin dem Haushaltsausschuss zur Beschlussfassung vorgelegt, worauf am Mittwoch die Zustimmung folgte.

Zuschuss auch für Freibad in Göppingen

Auch Göppingen erhält für die Freibadsanierung 3 Millionen Euro aus dem Förderprogramm. „Entscheidende Kriterien für den positiven Bescheid der Anträge sind die besondere regionale und überregionale Bedeutung der Projekte sowie deren qualitative Wirkungen für den gesellschaftlichen Zusammenhalt und die soziale Integration“, macht der CDU-Bundestagsabgeordnete in einer Pressemitteilung deutlich und drückt ebenfalls seine Freude aus. Ein weiteres Kriterium sei gewesen, dass durch diese Investitionen in die Erneuerung ein Beitrag zum Klimaschutz geleistet werde.