Hohenstadt Florianshock in Hohenstadt

Unter den Augen vieler Zuschauer haben die Mitglieder der Hohenstadter Jugendfeuerwehr ihre Sache gut gemacht.
Unter den Augen vieler Zuschauer haben die Mitglieder der Hohenstadter Jugendfeuerwehr ihre Sache gut gemacht. © Foto: Margit Weber
MARGIT WEBER 03.08.2016
Mit einer Übung, einem Jubiläum und Musik feierte die Hohenstadter Feuerwehr ihre Florianshock - wetterbedingt in der Fahrzeughalle.

Eine Schauübung der Jugendfeuerwehr bestimmte den Vormittag des Florianhocks in Hohenstadt. Gleichzeitig feierten die Kameraden der Altersabteilung ihr 25-jähriges Bestehen, zu dem Bürgermeister Günter Riebort Alterszugführer August Füller eine Geldspende überreichte.

Übungsobjekt war dieses Jahr die Sankt Margaretenkirche in der Ortsmitte: Eine Person wurde vermisst, Rauch stieg aus dem Glockenturm heraus. Die Personensuche wurde von den Jugendlichen der Jugendfeuerwehr mit Übungsgeräten aus Holz und Atemschutzmasken ohne Visier vorgenommen. Die vermisste und später aufgefundene „Person“ war ein großer, brauner Teddybär. Die Brandbekämpfung erfolgte mittels drei C-Rohren und einem Wasserwerfer. Es war eine tolle Übung, die von vielen Zuschauern verfolgt wurde.

Bürgermeister Günter Riebort gratulierte der Hohenstadter Wehr zum 25. Jubiläum der Altersabteilung. Ulrich Kumpf von der Geislinger Kaiserbrauerei lud als Überraschung die komplette Altersabteilung zu einer Brauereiführung der Kaiser-Brauerei ein. Der Alterszugführer August Füller erklärte den vielen Gästen die Entstehung und die Tätigkeiten der Alterswehr. Diese hat unter anderem die Aufgabe, die aktive Einsatzabteilung zu unterstützen.

Währenddessen ließen es sich die vielen Gäste witterungsbedingt in der Fahrzeughalle gut gehen und genossen das große Speisen- und Kuchenangebot. Zur musikalischen Unterhaltung spielten die „Spitzbuben“ auf. Ein Kinderflohmarkt wurde von der Hohenstadter Wichtelstube ausgerichtet. Hierzu wurde der Dorfplatz zum Handelsplatz umfunktioniert und die Waren konnten feil geboten werden. Viele Kinder und Jugendliche nutzten die Gelegenheit, ihre gebrauchten Kleider und Spielsachen gegen Bares loszuwerden. Kommandant Joachim Götz war mit dem Verlauf des Festes sehr zufrieden.