„Nicht erst seit dem Betreiberwechsel auf der Filstalbahn zu Go Ahead im Dezember erhalte ich regelmäßig Zuschriften von verärgerten Bahnfahrern, die mir ihre Probleme und ihren Ärger über Zugverspätungen oder nicht fahrende Züge schildern“, berichtet der CDU-Bundestagsabgeordnete Hermann Färber aus dem Kreis Göppingen in einer Pressemitteilung. Auch er selbst sei bereits vor einer verschlossenen Türe in einem Zug des neuen Betreibers gestanden und konnte den Waggon nicht verlassen.

Verspätungen auf Filstalbahn: Färber dokumentiert Probleme

„Deshalb bitte ich die Zugfahrer, mir über mein Wahlkreisbüro Verspätungen, Zugausfälle und Probleme im Zugfahrplan auf der Filsbahn zu melden“, sagt Färber (Kontaktadresse: hermann.faerber.ma03@bundestag.de). Er will diese Meldungen dokumentieren und gesammelt dem zuständigen Landesverkehrsministerium sowie der neuen Betreibergesellschaft übergeben. „Das Ziel aller Beteiligten muss sein, dass sich die Menschen auf einen funktionierenden Schienenpersonennahverkehr verlassen können“, stellt der CDU-Abgeordnete klar, der seinen Beitrag leisten will.

Färber bittet um Meldung von: Reisetag, Strecke (Zustiegsort/Ausstiegsort), Zugnummer, geplante Abfahrt, geplante Ankunft und festgestellter Mangel (Verspätung, Zugausfall, Überfüllung, nicht zu öffnende Türen, technische Probleme oder andere Schwierigkeiten).

Go-Ahead auf der Filstalbahn "Fahrgäste stapeln sich auf dem Klo"

Göppingen

Probleme mit Go Ahead bereits befürchtet

Bereits im Juli und August 2019 hatte sich Färber an das Landesverkehrsministerium und an Go Ahead gewandt und seine Besorgnis zum Ausdruck gebracht, dass auf der Filstalbahn mit dem Betreiberwechsel ähnliche Probleme im Zugverkehr entstehen könnten wie im Remstal. Versprochene Vorkehrungen seien nicht getroffen worden, wie die Beschwerden der Fahrgäste nun zeigten.