Uhingen Filseck: Bilanz der neun Festivaltage

Festivalleiter Gerald Buß, hier beim Dirigat des Schlusskonzerts, zieht ein poisitivexs Fazit der neun Tage.
Festivalleiter Gerald Buß, hier beim Dirigat des Schlusskonzerts, zieht ein poisitivexs Fazit der neun Tage. © Foto: Giacinto Carlucci
MARCUS ZECHA 02.08.2016
Die genauen Besucherzahlen liegen noch nicht vor. Festivalleiter Gerald Buß zog aber schon mal eine positive Bilanz des Sommerfestivals auf Schloss Filseck.

Mit dem großen Orchesterkonzert ging am Sonntag das 22. Sommerfestival auf Schloss Filseck zu Ende. Von den neun geplanten Freilichtveranstaltungen (das Mittwochskonzert war in der Oberhofenkirche) konnten sechs auf Filseck stattfinden. Nur das Eröffnungskonzert mit Andrej Hermlin und seinem Swing Dance Orchestra und die zwei Dschungelbuch-Aufführungen fanden in der Bürenhalle statt.

Nach dem wechselhaften Start mit zahlreichen Gewittern wurde das Wetter im Lauf der Woche stabiler. Zuvor hatten die Veranstalter zwei Mal richtig Glück: Am Sonntag bei „Les Brünettes“ und am Dienstag beim Auftritt des Ebonit Saxophone Quartet öffneten sich die Regenschleusen jeweils erst kurz nach dem Schlussapplaus.

Vor allem mit der Organisation war Festivalleiter Gerald Buß  sehr zufrieden. Durch den Umbau einiger Filseck-Räume zum Info-Zentrum mussten die Mitarbeiter auf Lager-Container zurückgreifen, die unterhalb des Schlosses standen. „Diese Änderung hat das Team gut umgesetzt“, lobte Buß, „es lief alles sehr harmonisch“.

Überrascht war Buß vom guten Besuch der Veranstaltungen unter der Woche, auch die 70 Besucher des Jazzkonzerts am Donnerstag sind für ihn noch im Rahmen. Besonders hervor hob er den Freitag mit dem Flamenco-Duo Café del Mundo, der „exorbitant gut“  gewesen sei. Auch mit dem Schlusskonzert war Gerald Buß, gleichzeitig Leiter des Festivalorchesters, sehr zufrieden: „Es war eine unheimlich schöne, konzentrierte Stimmung im Innenhof.“