Programm Ferienkultur startet mit Familientag

Rechberghausen / INGE CZEMMEL 01.08.2016
Mit dem Familientag startete Rechberghausen in die "Ferienkultur", die in den nächsten Wochen interessante Veranstaltungen für Jung und Alt bietet.

Immer wieder Regengüsse statt Sommerhitze, Sonnenschein und Urlaubsfeeling gab es beim gestrigen NWZ-Familiennachmittag im Landschaftspark Töbele. Die Alphornbläser Rechberghausen bliesen am Vormittag für eine überschaubare Besucherzahl ins Horn.

Kinder, die sich ein Feuerwehrauto aus der Nähe anschauen, an Geschicklichkeitsspielen teilnehmen, Wissenswertes über Bienen erfahren oder beim Musikverein Instrumente ausprobieren wollten, brauchten nicht lang anzustehen. Als die Gruppe Box-Beat kurz vor 14 Uhr mit viel Schwung und Tamtam die Besucher auf dem Gelände für die offizielle Eröffnung einsammelte, war sie relativ schnell fertig.

Die rund 100 Besucher jedoch waren begeisterungsfähig. Fasziniert und staunend beobachteten sie, wie die Band auf diversen Alltagsgegenständen heiße Rhythmen erzeugte. Erstaunlich wie Klappleitern, Plastikeimer, Kanister, Abflussrohre und sogar Kloschüsseln plötzlich zu Instrumenten mutierten.

Nach der offiziellen Eröffnungsrede von Bürgermeisterin Claudia Dörner wurden bunte Luftballons gen Himmel geschickt. Tatsächlich vertrieben sie für eine kurze Zeit die schwarzen Wolken und mit jedem Sonnenstrahl, der sich heraus traute, stieg auch die Besucherzahl.

Die meisten Gäste kamen, um der Attraktion des Nachmittags beizuwohnen: dem legendären „Nabada“ im Sommertraumsee. Auch diesmal sorgte die Narrenzunft Furcharutscher dafür, dass dieser Spaß am Familientag nicht ausblieb. Die Bürgermeisterin erschien zum Vergnügen aller im flotten Satinbademantel mit rosaroter Duschhaube, um sich im Wasser mit Bauhofleiter Sven Tanneberger und Furchenrutscher Michael Schilling einen Wettkampf zu liefern. Im Gummiboot wetteiferten die drei beim Wettrudern ohne Ruder, beim Eimer füllen, Enten einsammeln und Ringe ernten.

Klatschnass sollten jedoch auch all jene werden, die sich ohne Regenschirm aus dem Haus getraut hatten. Mitten beim „Nabada“ öffnete der Himmel seine Schleusen und sorgte für ausgleichende Gerechtigkeit.

Zum Glück war auch dafür gesorgt, dass aufkommender Hunger und Durst gestillt werden konnte. Der Förderverein „Landschaftspark Töbele“ und die Landfrauen Rechberghausen verköstigten die Besucher mit Leckereien und Getränken.