Uhingen Feierliche Stimmung

Eine feierliche Stimmung herrschte wieder beim Weihnachtsliedersingen des Uhinger Vereins "Wir für Kinder".
Eine feierliche Stimmung herrschte wieder beim Weihnachtsliedersingen des Uhinger Vereins "Wir für Kinder". © Foto: Sabine Ackermann
Uhingen / ACK 29.11.2014

Immer gut besucht ist das traditionelle und vom Verein "Wir für Kinder" ins Leben gerufene Weihnachtsliedersingen, das ausnahmsweise vor dem Uhinger Rathaus stattfand. "Bedeutend besser. Die Atmosphäre mit dem Weihnachtsbaum ist schöner und irgendwie ist es hier kuscheliger, trotz der Eiseskälte", findet Katja Zimmermann den neuen Standort. Sie fuhr zufällig am Rathaus vorbei und sah dort die vielen Menschen. Sylvia Beier vom Verein "Wir für Kinder" strahlt über das ganze Gesicht, dass schon eine Dreiviertelstunde vor dem Weihnachtsliedersingen so viel los ist. "Wir wussten ja vorher nicht, wie es angenommen wird, aber Besucher wie Standbeschicker sind total begeistert", freut sie sich.

Seit Jahren findet die traditionelle Veranstaltung, bei der Vereine, Schulen und Kindergärten Basteleien, Strickwaren oder Leckereien aus der heimischen Küche anbieten, vor dem Uditorium statt. Ebenfalls ein Garant für regen Zulauf sind zwei handgefertigte Krippen von Kurt Wolf, die der Senior Jahr für Jahr für die Tombola am Stand von "Wir für Kinder" gezimmert hat. "Diese werden am Ende der Veranstaltung unter den Besuchern verlost", verrät Sabine Höfer-Tegge.

Wegen einer Veranstaltung musste der kleine Markt vom Uditorium auf den Rathausvorplatz ausweichen. Besonders weihnachtlich wird es, wenn Rainer Frey zum Buch greift und die Weihnachtsgeschichte "Das Geschenk des kleinen Hirten" vorliest. Einen Ohrenschmaus liefern wieder die Flötenkinder der örtlichen Musikschule. "Früher sind wir ja noch mit der Kutsche und dem Nikolaus zu den einzelnen Geschäften gefahren und haben dort vorgespielt", erinnert sich Elisabeth Franke. Musste damals schon der Großteil mit seinem Notenständer zu Fuß gehen, ist es heute mit rund zwanzig Jungen und Mädchen viel zu aufwändig geworden. "Jetzt kommen die Leute zu uns", lacht die Musiklehrerin.