Ab Freitag, 20 Dezember, wird das Nachtbus-Angebot im Landkreis Göppingen ausgebaut:  In den Nächten auf Samstag und Sonntag beziehungsweise Feiertagen werden die neuen Nachtschwärmer-Linien N90 bis N99 zwei Mal pro Nacht in den Landkreis „ausschwärmen“, teilt das Landratsamt mit. Dies entspreche einer Verdopplung des bisherigen Angebots.

Alle Nachtschwärmer ab Uhingen, Göppingen, Süßen und Geislingen sind mit Zügen der Filstalbahn vertaktet. Zwei der Nachtschwärmer fahren vom Geislinger ZOB aus: Der N95 fährt als Rufbus nach Böhmenkirch und fährt auf Wunsch auch Stötten, Schnittlingen, Treffelhausen, Eybach, Steinenkirch, Weiler, Schalkstetten und Waldhausen ab; hinaus ins Täle (Bad Überkingen – Reichenbach  – Deggingen – Bad Ditzenbach) geht es mit dem N96. Beide Linien fahren jeweils 0.35 Uhr und 1.35 Uhr in Geislingen ab.

Zusätzliche Züge zwischen Plochingen und Geislingen

Das Unternehmen Go Ahead übernimmt am 15. Dezember die Regionalbahnen zwischen Stuttgart und Ulm. In Zusammenarbeit zwischen dem Land als Aufgabenträger für den Schienennahverkehr und dem Landkreis Göppingen werden zusätzliche Züge am Abend und am Wochenende auf die Schiene gebracht, betont das Landratsamt. So verkehren in Zukunft täglich innerhalb einer Stunde zwei Züge pro  Richtung zwischen Plochingen und Geislingen – der viel beschworene Metropolexpress, der jedoch vorerst nicht offiziell so heißen darf.

Geislingen

Ab dem 21. Februar 2020 werden zudem erstmals im Filstal in den Nächten auf Samstag und Sonntag auf der Schiene durchgehende Verbindungen angeboten. Im Stundentakt wird eine Regionalbahn ab Plochingen als Anschluss von der Stuttgarter S-Bahn Linie S1 nach Göppingen und Geislingen verkehren.

Deutsche Bahn betreibt weiterhin RE zwischen Stuttgart und Lindau

Beim neuen Fahrplan gilt grundsätzlich, so das Landratsamt weiter, dass bisher in Süßen endende Züge bis Ulm verlängert werden. Züge, die bisher bis Ulm fuhren, enden bereits in Geislingen. Die schnellen RE zwischen Stuttgart und Lindau werden weiterhin von der DB Regio AG betrieben.

Nach den „eher enttäuschenden Erfahrungen“ bei der Inbetriebnahme durch Go Ahead und Abellio im Sommer dieses Jahres hofft das Landratsamt, im Filstal bessere Erfahrungen zu machen, heißt es in der Pressemitteilung.