Tradition Endlich wieder mit Maske und Häs

Musikalische Unterstützung lieferten die „Noda-Biag’r“ aus Donzdorf.
Musikalische Unterstützung lieferten die „Noda-Biag’r“ aus Donzdorf. © Foto: Max Schniepp
Max Schniepp 08.01.2018
Wäschenbeuren startet mit dem Häsabstauben und der Taufe der neuen Narren in die Saison.

Für die Narren vom Wäschenbeurer Brauchtumsverein begann mit dem Dreikönigstag der Start in die Fasnetszeit. Zum traditionellem Häsabstauben durften sie zum ersten Mal in diesem Jahr ihre Masken tragen. Um das gebührend feiern zu können, versammelten sich alle Brauchtumsgruppen des Vereins vor der Bürenhalle.

Beim Einlaufen der „Krettabach-Katza“, „Flecka-Hexa“ und „Wäsch-Weiber“ heizten die donnernden Trommeln der Guggenmusiker die Stimmung an, und alle schienen voller Vorfreude zu sein. Symbol für die Fasnet ist eine mit bunten Bändern geschmückte Birke, die ab jetzt vor der Bürenhalle steht.

Von der Schule aus gestartet, marschierte der Zug bis hoch zu einer Bühne an der Halle, auf der sich die Maskenträger versammelten und gespannt auf den Startschuss in die närrische Saison warteten. Für musikalische Unterstützung sorgten die Donzdorfer „Noda-Biag’r“ neben der Bühne. Der Vorsitzende des Brauchtumsvereins, Marco Schmid, eröffnete nach der Vorstellung der verschiedenen Gruppen, jede natürlich mit ihrer typischen Verkleidung und ihrem Narrenruf, die offizielle Saison.

Jedes Jahr zum Häsabstauben begrüßen die Brauchtumsgruppen neue Mitglieder auf der Bühne und vollziehen eine Taufe unter Konfettiregen, was für die Neuzugänge die Aufnahme als aktives Mitglied bedeutet. Fester Programmpunkt auf der Bühne ist der Auftritt der Frauen und Männer der Wäschenbeurer Tanzgarde, die die Menge mit ihrem Können beeindruckten. Besonderen Applaus erhielten auch hier die Neuzugänge bei den Gardezwergen, für die es der erste Auftritt vor einem großen Publikum war.

„Das Häsabstauben wird von allen immer sehnsüchtig erwartet“, kommentiert der Vorsitzende Marco Schmid das Geschehen am Dreikönigstag. „Alle freuen sich dann, zum ersten Mal ihre Maske tragen zu können.“ Eins ist klar: In Wäschenbeuren wird nicht zum letzten Mal dieses Jahr „Flecka – Hex!“, „Katz – Miau!“ oder „Wäsch.– Weiber!“  gerufen werden.