Auf einer Länge von 63 Kilometern ersetzt die ENBW derzeit an einer Hochspannungsleitung zwischen Laichingen und Niederstotzingen alte Steuerseile. Das ist nicht nur eine Herausforderung für die Freileitungsmonteure, die in schwindelnder Höhe direkt neben 110 000 Volt arbeiten müssen. Auch für die Fernwirktechnik der ENBW bricht ein neues Zeitalter an: Künftig werden die an der 110-Kilovolt-Trasse liegenden Umspannwerke sowie die ins ENBW-Netz einspeisenden Windkraftanlagen nicht mehr über Kupferdrähte, sondern über Glasfaserkabel gesteuert.

Das eröffnet weitere Möglichkeiten: Angesichts der beinahe unendlichen Datenkapazität könnten von den Hochspannungsmasten aus nebenher noch ganze Großstädte mit schnellen Internet versorgt werden.

Mehr zum Thema steht am Mittwoch in der GEISLINGER ZEITUNG und im ePaper der GZ.