Betreuung Eltern sollen zum Stift greifen

Kämmerin Kathrin Vater, Dietmar Burkhardt vom Schulamt, Bürgermeister Matthias Wittlinger und Peter Jiskra vom Schulamt erklärten die Befragung.
Kämmerin Kathrin Vater, Dietmar Burkhardt vom Schulamt, Bürgermeister Matthias Wittlinger und Peter Jiskra vom Schulamt erklärten die Befragung. © Foto: STADT UHINGEN
Uhingen / SWP 12.04.2018

Vertreter der Verwaltung in Uhingen und vom Schulamt haben Eltern von Grundschülern Anfang der Woche im Uditorium über eine Befragung zu ihren Betreuungswünschen informiert. Die Ergebnisse aus der Erhebung sollen der Stadt als ein Instrument dazu dienen, das Angebot an den Grundschulen in drei Teilorten an die Bedürfnisse der Väter und Mütter anzupassen.

Nach Angaben der Stadt ließen sich am Montag etwa 40 Eltern und damit viel weniger, als es sich die Verwaltung erhofft hatte, das Vorhaben erklären. Insgesamt sollen Eltern von etwa 500 Kindern aus Uhingen und Umgebung den Fragebogen erhalten haben.

Die Ergebnisse der Erhebung sollen als erstes bei der Einrichtung eines ganztägigen Betriebs an der Grundschule im Nassachtal berücksichtigt werden. Nachdem das Angebot dort gestartet ist, soll es an den Grundschulen in Holzhausen und Sparwiesen kommen. Der bereits bestehende ganztägige Betrieb in Uhingen soll erhalten bleiben. Diese Reihenfolge hat der Gemeinderat der Stadt vorgegeben. Die Erhebung geht ebenfalls auf einen seiner Beschlüsse zurück.

Wie Bürgermeister Matthias Wittlinger den Zuhörern erklärte, will die Verwaltung durch die Befragung Aufschluss zu mehreren Fragen bekommen. Die Stadt interessiert zum einen, an welchen Tagen sich Eltern eine ganztägige Betreuung wünschen und wann die Stadt davor und danach eine zusätzliche Betreuung anbieten soll. Die Verwaltung will zum anderen erfahren, warum Eltern den Ganztagesbetrieb an einer Schule befürworten – etwa aus pädagogischen Gründen oder um bei der Erziehung entlastet zu werden oder um Familie und Beruf künftig besser unter einen Hut zu bekommen.

Für einen Ganztagesbetrieb müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein, erklärte Dietmar Burkhardt vom Schulamt. Es müsse Räume wie Mensa und Aufenthaltsräume geben, ein schlüssiges, pädagogisches Konzept und einen durchgeplanten Tagesablauf. Außerdem müssten sich mindestens 25 Schüler für das Angebot anmelden.

In welcher Form sie eine Betreuung für ihre Kinder haben wollen, sollen Eltern bis zum 23. April beantworten. Die Angaben der Väter und Mütter will die Verwaltung bis Mitte Mai auswerten, kündigte Kämmerin Kathrin Vater an. Die Eltern haben somit noch eineinhalb Wochen Zeit, die vier vorne und hinten bedruckten Fragebögen auszufüllen.

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