Eislingen Eislinger Skateplatz erweitert und eingeweiht

Mit einem Contest weihten die Jugendlichen ihren neuen Skateplatz in Eislingen ein.
Mit einem Contest weihten die Jugendlichen ihren neuen Skateplatz in Eislingen ein. © Foto: evelyn Krix
Eislingen / Evelyn Krix 01.10.2018
Die Umgestaltung der Skateanlage in Eislingen wurde mit einem Wettkampf in drei Kategorien gefeiert.

Mit BMX-Rädern, Skateboards und Scootern hat sich am Samstag die Skateszene im Eislinger Schlosspark getroffen. Bei einem Contest, dem Skate Opening, traten sie in ihren Kategorien gegeneinander an, zeigten Tricks und Stunts: Mit ihren Brettern, Rädern und Rollern sprangen sie auf Podeste oder in die Luft und fuhren die Rampen vor dem Jugendhaus Talx hinab.

Fünf gegen Fünf treten die Skateboarder gegeneinander an: Nacheinander zeigt jeder einen Trick, den die anderen nachmachen müssen. Wer es nicht schafft, bekommt einen Buchstaben. Diejenigen, die das Wort „Skate“ komplettieren, scheiden aus.

Der Grund für das Skateopen ist die Umgestaltung des Skateplatzes. Dieser wurde modernisiert, vergrößert und erweitert: Die Asphaltfläche wurde 50 Quadratmeter größer und es gibt drei neue Geräte. 50 000 Euro hat der Gemeinderat dafür im Haushalt 2018 eingeplant – rund 37 000 Euro wurden tatsächlich ausgegeben. „Wir können da noch ein bisschen was machen“, sagt Oberbürgermeister Klaus Heininger. Im Oktober werden weitere Hecken gepflanzt, um den Verkehr der Schlossstraße optisch vom Platz abzuschirmen.

Der neue Skateplatz sei ein „Musterbeispiel einer aktiven, gelungenen Jugendbeteiligung“, lobt Heininger bei der Einweihung. „Es war so, dass die Jugendlichen, die sich hier immer aufhalten, Ideen entwickelt haben, wie man diese Skateranlage attraktiver machen kann.“

„Wir haben seit Jahren die Hoffnung, hier etwas zu ändern, und haben es endlich geschafft“, sagt Samuel Catalan. Der 19-Jährige ist Teil des Arbeitskreis Talx, der sich für die Erneuerung der Anlage eingesetzt hat. Die Jugendlichen präsentierten dem Kultur-, Sport- und Sozialausschuss 2017 ein selbstgebautes Modell. „Die Zusammenarbeit mit der Stadt hat verdächtig gut funktioniert. Damit haben wir nicht gerechnet.“ Man sei davon ausgegangen, dass die Hälfte der Wünsche gestrichen wird. „Im Endeffekt ist es genau so, wie wir es haben wollten.“

Ein neues Teil ist ein Podest mit drei verschiedenen Elementen: Eine Stange, auf der man mit dem Roller gleiten kann, eine breite Fläche zum Daraufspringen und Fahren sowie eine weitere, etwa 30 Zentimeter breite Erhöhung. „Heutzutage ist es ganz normal, Stufen hochzuhüpfen“, sagt SPD-Stadtrat Peter Ritz. „Das ist toll, wie beweglich die Leute sind.“ Schon beim Umbau konnte er während des Cafés Asyl im Jugendhaus sehen, dass die neuen Geräte angenommen werden: „Die Kinder haben die Rampe zum Runterrutschen benutzt.“

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