Ausstellung Eislinger Kunstverein: Fotografie Nicole Ahlands

Eislingen / SWP 07.11.2018

Zum Abschluss ihres Ausstellungsjahres zeigt der Eislinger Kunstverein neue Fotografie von Nicole Ahland. Sie interessiert sich besonders für Innenräume und die Beziehung zwischen Mensch und Raum. So entstanden mit der analogen Kamera Arbeiten, auf denen unterschiedliche Gebäude zu sehen sind, überwiegend leer stehend und im Umbruch befindlich. Welche Zeichen und Spuren hinterlassen Menschen in den Räumen, in denen sie sich aufhalten? Aus diesen Fotografien sind in den vergangenen Jahren „Archive sozialen Handelns“ entstanden, wie sie der Kunstkritiker Jochen Hünnebeck genannt hat. Denn von Menschen geschaffene Räume hätten ihre Gesetzmäßigkeiten, und sie seien immer in Veränderung.

Nicole Ahland wurde 1970 in Trier geboren. Nach Forschungsreisen durch China (1995/96) und einem Studienaufenthalt in Vietnam (1997/98) studierte sie von 1999 bis 2005 an der Kunstakademie in Mainz. 2007 und 2008 war sie dort wissenschaftliche Mitarbeiterin im Fachbereich Kunsttheorie. Sie lebt in Wiesbaden.

Die Künstlerin wurde vielfach ausgezeichnet. Zuletzt erhielt sie ein Stipendium der Kulturstiftung Rhein-Neckar-Kreis im Kommandantenhaus auf dem Dilsberg.

Die Vernissage in der Galerie in der Alten Post Eislingen, Bahnhofstraße 12, findet am Freitag, 20 Uhr, statt. Zur Einführung spricht Christian Gögger, Esslingen. Nicole Ahland ist anwesend.

Info Ausstellungsdauer ist vom 10. November bis zum 9. Dezember 2018. Die Öffnungszeiten sind wie immer dienstags bis samstags von 16 bis 18 Uhr und sonntags und an Feiertagen von 14 bis 18 Uhr. Montags bleibt die Galerie geschlossen. Der Eintritt ist frei

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