Gingen / Ulrike Luthmer-Lechner Die einst von Thomas Brommer gestiftete Thomas-Glocke der Gingener Johanneskirche wurde 1979 in den Kirchturm gehoben.

In wenigen Tagen jährt es sich zum 40. Mal, dass die Thomas-Glocke in Gingens Johanneskirche erstmals in dem Gotteshaus ertönte.

Als fünfte und größte Glocke erklingt die 1670 Kilogramm schwere und in Bronze gegossene Thomas-Glocke nur im Gesamtgeläut von Gingens Johanneskirche. Sie setzt als Letzte ein und erschallt mit ihrem tiefen d-Ton „Allein zur Ehre Gottes“ (Soli dei gloriae“).

Zu verdanken hat die Gemeinde Gingen die Glocke dem langjährigen Türmer der ortsbildprägenden evangelischen Johanneskirche, Thomas Brommer. Nachdem er jahrelang die 90 Stufen täglich in die Turmstube zur Wartung und Pflege von Uhr und Glocken erklomm, hinterließ er nach seinem Tod im Jahr 1977 testamentarisch 40 000 D-Mark zweckgebunden für eine Glocke. Mit der nach ihm benannten Thomas-Glocke setzte er sich ein Denkmal.

Allerdings war es nicht so einfach, die Glocke in der Kirche zu befestigen. Mehr dazu steht am Freitag in der GEISLINGER ZEITUNG und dem ePaper.