Handel Eine eigene Währung für’s Goißatäle

4000 der golden-glitzernden  Münzen hat der Kurort Bad Ditzenbach prägen lassen.
4000 der golden-glitzernden Münzen hat der Kurort Bad Ditzenbach prägen lassen. © Foto: Heike Siegemund
Bad Ditzenbach / Von Heike Siegemund 06.12.2018

4000 Exemplare hat die Gemeinde Bad Ditzenbach von ihrer eigenen Währung prägen lassen. Seit der Einführung Anfang November befinden sich schon etwa 500 Münzen im Umlauf. Ziel ist es, die Kaufkraft in der Region zu stärken.

Auf der Vorderseite der Taler prangt eine große Fünf, auf der Rückseite ist eine „Goiß“ zu sehen – das Erkennungszeichen des „Goißatäles“. Dazu ist auf beiden Seiten der aus Messing bestehenden Münzen zu lesen: „Goißataler – Wertvolles aus dem Täle“.

Der „Goißataler“ soll nur anfangs auf Bad Ditzenbach und seine Ortsteile beschränkt sein: In den bislang 27 teilnehmenden Geschäften können Kunden ab sofort mit der Münze bezahlen. Die Verantwortlichen wollen „stufenweise“, wie Bürgermeister Herbert Juhn sagt, die Nachbarkommunen miteinbinden. Die Signale seiner Bürgermeisterkollegen aus den Nachbargemeinden seien bereits positiv, freut er sich.

Im ePaper und in der GEISLINGER ZEITUNG erfahren Sie am Freitag außerdem:

Was halten örtliche Händler von der neuen Münze?

● Welche Rolle spielt die Tälesgartenschau?

● Welchen Wert hat eine Münze?

● Wie viele tausende Euro kostet die Prägung?

● Wie wird die Aktion finanziert?

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