Ein Schmuckstück

KARIN TUTAS 06.09.2016

Die Skeptiker sind längst verstummt. Spätestens am kommenden Sonntag wird vielen Menschen klar werden, welche Kostbarkeit da hoch oben über dem Filstal thront. Schloss Filseck präsentiert sich in frischem Gewand und mit einem schlüssigen Konzept der breiten Öffentlichkeit.

Beim Tag des Denkmals können die Besucher durch den Schlosspark spazieren, Bienenstände oder Kräutergarten in Augenschein nehmen, die neugestalteten Räume bestaunen und in der Schloss-Schänke eine Erfrischung genießen. Die Sparkassen-Stiftung hat kräftig in das Schloss samt Außenanlagen investiert. Rund 7,5 Millionen Euro sind geflossen, das Ergebnis kann sich sehen lassen.

Aber das Projekt Schloss Filseck lebt nicht allein vom Geld. Das haben die verantwortlichen Akteure der Stiftung sehr gut erkannt. Es wird getragen von einer unglaublichen Begeisterung all jener, die sich schon seit vielen Jahren auf Schloss Filseck engagieren. Allen voran steht der Förderverein, der sich in den vergangenen 30 Jahren unschätzbare Verdienste um das Kleinod erworben hat und dessen Ehrenamtliche auch tatkräftig Hand anlegen.

Solch ein Gebäude lebt nur, wenn Menschen da sind, die es mit Leben erfüllen – ob durch  Ausstellungen oder hochkarätige Musikveranstaltungen wie das  Sommerfestival Schloss Filseck.  Indem sie möglichst viele Akteure ins Boot holt, setzt die Stiftung aufs richtige Pferd. Beste Voraussetzungen, damit Filseck ein Schloss für alle Bürger wird.