Kommentar Joa Schmid: „Coup der Superlative“

Göppingen / Joa Schmid 06.09.2018
Das neue Museum dürfte nach dem Schwertransport vom Göppinger Bauhof  zum Märklin-Stammsitz in der Stuttgarter Straße auch über die Kreisgrenzen hinaus  in aller Munde sein.

Die Superlative ergeben sich bei diesem Coup des Göppinger Traditionsunternehmens von selbst. Nicht nur, dass die Original-Dampflok aus dem Jahr 1942 mit Sicherheit das größte Exponat ist, dass jemals in einem Märklin-Museum gezeigt wurde. Auch der Aufwand, den der Modellbahnhersteller betreibt, um die Lok in einer überdimensionalen Märklin-Schachtel auf dem Parkplatz des Märklineums  zeigen zu können, dürfte einmalig sein. Seit einem halben Jahr laufen die Vorbereitungen für den Transport der alles in allem 130 Tonnen schweren Lokomotive, die bisher im Eisenbahnmuseum in Heilbronn zuhause war. Noch einmal soviel Zeit dürfte ihre  Restaurierung kosten. Angesichts der Tatsache, dass es sich um eine Dauerleihgabe der Stadt Kornwestheim handelt,  halten sich die Investitionen für Märklin aber in Grenzen. Lohnen werden sie sich in jedem Fall. Das neue Museum dürfte nach dem Schwertransport vom Göppinger Bauhof  zum Märklin-Stammsitz in der Stuttgarter Straße auch über die Kreisgrenzen hinaus  in aller Munde sein. Mit dieser außergewöhnlichen Attraktion und den Märk­lin-Schätzen des legendären Turmzimmers dürfte der Erfolg des Museums nicht mehr lange auf sich warten lassen. 

Themen in diesem Artikel
Zurück zur Startseite Zum nächsten Artikel