Nein, ich bin kein Miesmacher, Bedenkenträger oder Dauerzweifler. Und wenn es tatsächlich wahr wird, was da in Wiesensteig vollmundig vom Regierungspräsidium zum Albaufstieg der A 8 angekündigt wurde, dann wäre das ein Super-Ei im Osternest. Endlich, wird so mancher erleichtert aufstöhnen, endlich tut sich etwas Konkretes in Bezug auf Verkehrsinfrastruktur im vernachlässigten Kreis Göppingen. Trotzdem kann man nur schwer glauben, dass bereits 2027 der Fernverkehr auf der A 8 auf einer neuen Trasse über die Alb rollt. Dieser Ausbau mit einer gleichzeitigen Weiterführung der B-10-neu bis hinter Geislingen sind die wichtigsten verkehrspolitischen Weichenstellungen der kommenden Dekade. Diese Lebensadern werden wesentlich die wirtschaftliche Entwicklung im östlichen Stauferkreis beeinflussen. Nun bleibt nur zu hoffen, dass sich die Störfaktoren bei dem Vorhaben in Grenzen halten, die Finanzierungen tatsächlich gesichert sind und die Pläne nach Plan umgesetzt werden. Wir erinnern uns: Der Flughafen BER ist bis heute noch nicht fertig, bei Stuttgart 21 läuft es ebenfalls nicht so wie es soll, und der Verkehr auf der B-10-neu bis Kuchen sollte eigentlich schon seit Herbst rollen. Also, lassen wir den Osterhasen einfach mal weiterhoppeln und wünschen uns, dass es kein faules Ei war, was er uns da präsentiert hat.