Kommentar Wolfgang Karczewski zur Handball-WM Ein KOMMENTAR von

Göppingen / Wolfgang Karczewski 10.01.2019

Ganz Handball-Deutschland fiebert der Weltmeisterschaft entgegen, die am heutigen Donnerstag mit der Partie zwischen der deutschen Nationalmannschaft und einer gesamt-koreanischen Auswahl in Berlin eröffnet wird. Dabei haben die Fans ganz sicher noch die Bilder von der letzten WM auf heimischem Boden im Jahre 2007 vor Augen, als die Auswahl des Deutschen Handballbundes mit dem damals 23-jährigen Jungspund ­Michael Kraus von Frisch Auf Göppingen in Köln überraschend den Titel holte und frenetisch bejubelt wurde. Eine solche Euphorie will das Team auch in diesem Jahr entfachen.

Dass im 16-köpfigen Kader von Bundestrainer Christian Prokop im Gegensatz zu 2007 kein Göppinger steht, mag auf den ersten Blick für die Anhänger in der Region ein Wermutstropfen sein, doch immerhin standen beziehungsweise stehen in Linksaußen Marcel Schiller und Rückraumschütze Sebastian Heymann zwei Frisch-Auf-Akteure im erweiterten Aufgebot.

Die Entscheidung des Bundestrainers ist durchaus nachvollziehbar: Obwohl Schiller in Göppingen eine gute Saison spielt, hat er auf seiner Position in Uwe Gensheimer und Matthias Musche übermächtige Konkurrenz. Für Heymann war es schon eine hohe Auszeichnung, überhaupt in den erweiterten Kader berufen worden zu sein.

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