Kommentar Jürgen Schäfer zur Genossenschaft Voralb-Schurwald Ein KOMMENTAR von

Jürgen Schäfer 04.07.2018

Es ist schön, dass wir sie haben. Die Bürgerenergiegenossenschaft Voralb-Schurwald liefert einen Beitrag zur lokalen Energiewende. Sie hat es in geräuschloser Arbeit in neun Jahren auf neun Fotovoltaikanlagen gebracht. Mit der künftigen Ausbeute von 300 000 Kilowattstunden Ökostrom im Jahr kann sie eine Menge Haushalte versorgen. Und wenn nächstes Jahr Windkraft hinzukommt, an der die Genossenschaft dran ist, geht es nochmal nach oben.

So kann es ruhig weitergehen. Das Problem ist nur: Die Dächer, die eine Energiegenossenschaft braucht, sind dünn gesät. Pro Jahr eines – mehr war nicht drin. An Geld fehlt es nicht. Die 310 Genossen könnten gleich mal fünf neue Anlagen finanzieren. Auf die Windkraft setzen sie nur bedingt, weil sie das Risiko verteilt haben wollen. So wird die Energiegenossenschaft Voralb-Schurwald wohl ein kleinerer Akteur bleiben.

Aber es geht voran, bisher war es so, und es ist ein Glück, dass die Bürgerenergiegenossenschaft in guter Verfassung ist.  Mit Dieter Nemec hat sie einen kompetenten Kümmerer und Strategen. Solche Schaffer braucht man, und ihr Einsatz ist nicht unbegrenzt. Ob klein oder größer: Die Energiegenossenschaft Voralb-Schurwald ist ein Gewinn für den Kreis – auch für seine Klimaschutzziele.

Zurück zur Startseite Zum nächsten Artikel