Kommentar Joa Schmid: „Investition in die Zukunft“

„Jeder Euro, der in die Kindertagesstätten fließt, ist eine hervorragende Investition in die Zukunft“, schreibt NWZ-Redakteur Joa Schmid.
„Jeder Euro, der in die Kindertagesstätten fließt, ist eine hervorragende Investition in die Zukunft“, schreibt NWZ-Redakteur Joa Schmid. © Foto: dpa
Göppingen / Von Joa Schmid 16.05.2018
Zwar stellt der Babyboom auch die Hohenstaufenstadt vor neue Herausforderungen, der neuerliche Bedarf an Kindertagesstätten dürfte jedoch niemand im Göppinger Rathaus in Panik versetzen.

Göppingen braucht sich um die  steigende Geburtenrate keine großen Sorgen  zu machen. Zwar stellt der Babyboom auch die Hohenstaufenstadt vor neue Herausforderungen, der neuerliche Bedarf an Kindertagesstätten dürfte jedoch niemand im Rathaus in Panik versetzen. Schon seit Jahren bemüht man sich hier erfolgreich, den Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz zu erfüllen. Das ist gut so. Schließlich ist der Ausbau der Kindertagesbetreuung nicht ohne Grund das wichtigste Thema in der Stadtverwaltung.  Da hat Sozialbürgermeisterin Almut Cobet schon recht. Und das teuerste, wird doch der finanzielle Aufwand  allein für das Jahr 2019 mit 21,5 Millionen Euro prognostiziert, die zur Hälfte vom Land  und zu einem Zehntel von den Eltern bezahlt werden müssten. Davon sollte sich der Gemeinderat jedoch nicht beeindrucken lassen. Die Flächen der auslaufenden Sekundarstufe der Haierschule in Faurndau und der Ursenwangschule für Kinderbetreuung zu verwenden und umzubauen, ist ein guter Plan. Und wenn in der Trägerschaft des Christophsbades eine viergruppige Kita mit je zwei Gruppen für den betriebseigenen Bedarf und für die Öffentlichkeit entsteht, ist man auch auch damit auf dem richtigen Weg.  Jeder Euro, der in die Kindertagesstätten fließt, ist eine hervorragende Investition in die Zukunft

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