Kommentar Karin Tutas: Versprechen gehalten

Süßen / Karin Tutas 08.05.2018
Süßens Bürgermeister Marc Kersting geht gestärkt aus der Wahl vom Sonntag hervor.

Gut 94 Prozent der Wählerstimmen  bei der Bürgermeisterwahl am Sonntag in Süßen sind für den amtierenden Rathauschef Marc Kersting eine eindeutige Bestätigung. Alles andere wäre aber auch eine Überraschung gewesen. Kersting hat während seiner Amtszeit die richtigen Zeichen gesetzt. Konsequent wird die Stadtentwicklung und -sanierung vorangetrieben, mit den neuen Hallen bekommen Sport- und Kulturtreibende neue Perspektiven und die Kommune bietet neben dem umfassenden Bildungs- und Betreuungsangebot zahlreiche Annehmlichkeiten wie zum Beispiel ein Hallenbad.

Bürgerbeteiligung hatte Kersting bei seiner ersten Bewerbung vor acht Jahren versprochen – und gehalten. Auch bei den Ratsfraktionen hat sich das CDU-Mitglied aufgrund seiner offenen Art durch die Bank hohen Respekt erworben, so dass eigentlich klar war, dass die vier Mitbewerber chancenlos ins Rennen gingen. Wechselstimmung sieht anders aus.

Die Bewerberlage war sicher dafür ausschlaggebend, dass rund zwei Drittel der Wahlberechtigten dem Urnengang fern blieben. 35 Prozent Wahlbeteiligung sind nicht berauschend, aber an solche Quoten hat man sich inzwischen leider gewöhnt. Wenn selbst in Donzdorf, wo es vor vier Wochen sehr spannend war, nur gut die Hälfte der Wähler ihre Stimme abgab, dann gehen die 35 Prozent in Süßen durchaus in Ordnung.

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