Agenda Ein Berg voll Arbeit für Heiningen

Heiningen / Jürgen Schäfer 08.11.2018

„Ein riesiger Arbeitsbereich für uns alle, wenn die Ortsdurchfahrt fertig ist“: So nennt Bürgermeister Norbert Aufrecht das Heininger Investitionsprogramm für die Jahre bis 2022. Die Sanierung der Voralbhalle bildet mit rund zwei Millionen einen Schwerpunkt.

In der Ortsmitte bleibt nächstes Jahr noch Arbeit genug, nach der Ortsdurchfahrt soll das Umfeld von Bürgerbüro und Rathausplatz herausgeputzt werden, dazu der Straßenbogen zur Alten Schule und die Straßenbeleuchtung. In der Summe sind das noch volle 1,3 Millionen Euro, abzüglich Zuschüsse vom Landessanierungsprogramm.

Im Baugebiet Breite III steht nächstes Jahr der zweite Abschnitt an, dazu gibt’s auch eine Entlastungsstraße. Eine Sanierung der Mörikestraße für 130 000 Euro soll hinzukommen. Und schon für 2020 ist die Erschließung von weiterem Bauland am alten Sportplatz im Reusch vorgemerkt. Ob’s so kommt – jedenfalls sei es ein „politisches Signal“, sagt Aufrecht. Thema ist dann auch ein Rasenplatz an der Voralbhalle. Im Visier hat der Gemeinderat auch ein neues Gewerbegebiet am Bahndamm. Es würde am Eingang von Heiningen aus Richtung Gammelshausen liegen. Der Grunderwerb soll hauptsächlich im nächsten Jahr laufen.

Auf der anderen Seite des Bahndamms liegt der gemeinsame Bauhof von Heiningen und Eschenbach – was wird aus ihm? Es stünden weiterhin die Sanierungserfordernis und ein Neubau im Raum, sagt Aufrecht als Verbandsvorsitzender von Heiningen und Eschenbach. Er glaubt nicht, dass es mit einem Neubau in drei, vier Jahren etwas wird. Bis dahin könnte man am alten Standort eine Teilüberdachung anschaffen, um Fahrzeuge vor der Witterung zu schützen. Mehrere Räte fragten danach. Gut Ding will Weile haben, sagt Aufrecht. Die Überdachung solle möglichst auch für einen Neubau passen.  

Auch die Wasserversorgung macht Arbeit. Eine Fallleitung ist zu sanieren, das soll in drei Jahren für 120 000 Euro geschehen. Die Feuerwehr soll nächstes Jahr ein neues Löschfahrzeug für 350 000 Euro bekommen, dafür gibt’s gut 90 000 Euro Zuschuss. An der Schule muss das Dach der Aula saniert werden, das wird voraussichtlich noch dieses Jahr ausgeführt.

In den Kindergärten wird es eng – im Reuschkindergarten hat’s noch Platz. Das Dachgeschoss kann genutzt werden, wenn eine Fluchttreppe angedockt wird. Das soll in zwei Jahren geschehen. Kosten: 50 000 Euro. Der Naturkindergarten soll noch dieses Jahr starten, für den Aufwand von 80 000 Euro gibt’s knapp 50 000 Euro Zuschuss. Gestrichen werden 250 000 Euro für die Sanierung von Gemeindewohnungen.

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