Eschenbach E-Dorfmobil: Eschenbach hofft auf Zuschüsse

JÜRGEN SCHÄFER 01.08.2016
Die Gemeinde Eschenbach beantragt Zuschüsse für ein Elektroauto, das mehrere Nutzungen abdecken soll.

Der Eschenbacher Gemeinderat würde knapp 29.000 Euro in ein E-Dorfmobil  investieren, das mehrfach genutzt werden soll: für Bürgerfahrdienste, für Car Sharing, für Ehrenamtliche. So hoch wäre der Eigenbeitrag, wenn die Region dazu den Löwenanteil von 70 Prozent übernimmt.  Es entstünden Kosten bis zu 96.000 Euro, weil an dem Elektrofahrzeug einiges hängt: Unterhaltung, Verwendung als Car-Sharing-Fahrzeug, Carport mit Stromerzeugung, Ladesäule und anfallende Personalkosten. Der Eschenbacher Gemeinderat hat den Zuschussantrag in seiner jüngsten Sitzung einstimmig beschlossen und hofft, dass er so durchgeht.

Die Region Stuttgart habe das Projekt  als innovativ und beispielgebend bewertet, berichtet Bürgermeister Thomas Schubert. Er will nachhaltige Mobilität in seiner Gemeinde mit gut 2000 Einwohnern bieten, für die ein reines Fahrdienst-Bürgerauto wie in Heiningen vielleicht eine Nummer zu groß wäre. So kommt Schubert auf eine gemischte Nutzung, die auch für andere Gemeinden dieser Größe in Frage kämen – daher das Interesse der Region an diesem Projekt.

Ob und in welcher Höhe der Zuschuss gewährt wird, soll sich im Herbst entscheiden. Wenn ja, könnte es gleich nahtlos in die Umsetzung gehen, sagt Bürgermeister Schubert. Für das Konzept hat er eine Firma aus der Mobilitäts- und Energiebranche hinzugezogen.