Entwicklung Dürnauer Agenda für 2035

Blick aufs Dürnauer Schloss: Wie sieht das Tor zur Zukunft aus?
Blick aufs Dürnauer Schloss: Wie sieht das Tor zur Zukunft aus? © Foto: Jürgen Schäfer
Inge Czemmel 27.07.2017
In Dürnau haben Gemeindeverwaltung, Gemeinderat und Städteplaner ein Arbeitspapier für eine Gemeindeentwicklungskonzeption 2035 vorgestellt. Bürger sollen sich einbringen.

Mit der Aufnahme der Ortsmitte II ins Landessanierungsprogramm wurde Dürnau grundsätzlich dazu verpflichtet, eine sogenannte Gemeindeentwicklungskonzeption aufzustellen. Ausgehend von einer Bestandsaufnahme haben Gemeindeverwaltung, Gemeinderat und das Stadtentwicklungsbüro mquadrat ein Leitbild unter der Bezeichnung „Gemeindeentwicklungskonzeption 2035 – lebendige Gemeinde in lebenswerter Umgebung“ herausgearbeitet. Das Arbeitspapier soll als Grundlage für die vorgesehene Bürgerbeteiligung dienen. Im Oktober soll es in einer öffentlichen Informationsveranstaltung vorgestellt werden.

Die Konzeption befasst sich mit sechs Themenfeldern.  Im Bereich Demographie stehen die Weiterentwicklung von Kinderbetreuungsangeboten und seniorengerechte Wohnungen im Bereich der Frühlingsstraße auf der Prioritätenliste.

Beim Thema Siedlung werden verschiedene Maßnahmen angestrebt, um den dörflichen Charakter der Gemeinde zu erhalten. Beim Themenfeld „Freiraum – Lebensraum – Umwelt - Landwirtschaft“ steht die Einrichtung eines interkommunalen Ökokontos, die Vitalisierung des Weidestallgebäudes, der Schutz hochwertiger Böden und Raum für Direktvermarktung auf der Agenda. In Sachen Mobilität und Verkehr gehören attraktivere, modernere barrierefreie Buswartehäuschen, sowie Neugestaltungen des Verkehrsraumes zu den Schlüsselprojekten, beim Thema „Wirtschaft“ sollen die Möglichkeiten interkommunaler Gewerbeentwicklungen geprüft werden. Da nur eine intakte Infrastruktur eine stabile Gemeindeentwicklung gewährleistet soll auch hier einiges getan werden.

Nach der öffentlichen Vorstellung des Konzeptes erhofft sich die Gemeinde getreu des Grundsatzes „An seinen Vorfahren kann man nichts ändern, aber man kann mitbestimmen, was aus den Nachkommen wird“ auch Anregungen aus der Bevölkerung.