Bürgermeisterwahl Dreikampf um Gingens Chefposten

Friedhild Miller kandidiert in 25 Gemeinden.
Friedhild Miller kandidiert in 25 Gemeinden. © Foto: Fridi Miller
Ilja Siegemund 08.01.2018
Nach Marius Hick und Jürgen Engel hat nun Friedhild Miller eine Bewerbung abgegeben und will Bürgermeisterin werden.

Die Wähler in Gingen können am Sonntag, 4. Februar, aus drei Kandidaten für den Bürgermeisterposten auswählen. Nach Ende der Bewerbungsfrist lagen Montagabend um 18 Uhr der Vorsitzenden des Wahlausschusses, Gudrun Soukup, die Bewerbungen von Amtsinhaber Marius Hick sowie seinen Herausforderern Jürgen Engel und Friedhild Miller vor.

Die 48-Jährige aus Sindelfingen, die Fridi genannt werden möchte, hat sich jedoch nicht nur in Gingen beworben, sondern in 25 weiteren Gemeinden – unter anderem für die Wahl des Oberbürgermeisters am 4. Februar in Böblingen. „Ich habe noch 20 weitere Wahlen im Blick“, sagte sie gegenüber der GZ. Es würden einige Vorgespräche mit Bürgern laufen, die eine geeignete Alternative für ihren Bürgermeister suchen und diese in der selbst ernannten Aufklärungspolitikerin sehen, sagte Friedhild Miller, die keiner Partei angehört. Ihr oberstes Ziel ist es, „dubiose Machenschaften“ aufzudecken. „Nicht alles darf hinter verschlossenen Türen entschieden werden“, findet sie und setzt sich beispielsweise für einen Bürgerhaushalt ein, bei dem die Bürger über die Finanzen mitbestimmen dürfen.

Die Wahlkampftermine möchte sie vor allem als Podium nutzen, um „aufzuklären“. Allerdings wird sie die Kandidatenvorstellung in Gingen am Freitag, 26. Januar, nicht besuchen können. Zeitgleich nimmt sie in Böblingen an der dortigen Kandidatenvorstellung teil, informierte sie. „Und da geht es um die Wahl zum Oberbürgermeister.“ isi