Die Staatsanwaltschaft wirft einem 28- und einem 31-Jährigen vor, zwischen 2016 und Juli 2019 im Raum Göppingen und Ulm mit Amphetamin, Kokain, Marihuana und Ecstasy gehandelt zu haben. Ein 29-Jähriger wird verdächtigt, die beiden Männer in drei Fällen unterstützt zu haben. Wie die Staatsanwaltschaft mitteilt, soll es sich insgesamt um Mengen von 5,5 Kilogramm Amphetamin, 245 Gramm Kokain, 2100 Ecstasy-Tabletten und 3,7 Kilogramm Marihuana handeln. Das Verfahren gegen das Trio beginnt am Mittwoch, 4. März, um 8.30 Uhr vor der Dritten Großen Strafkammer in Ulm. Insgesamt sind sechs Verhandlungstermine vorgesehen.

Drogen für Göppingen und Ulm aus den Niederlanden beschafft

Um weitere Geschäfte zu tätigen, sollen der 28- und der 31-Jährige Kokain in den Niederlanden bezogen und nach Deutschland eingeführt haben. Bei der Beschaffung der Drogen könnte der 29-Jährige einmal beteiligt gewesen sein. Es soll sich um etwa zwei Kilogramm Kokain handeln. Laut der Pressemitteilung sollen nach der Festnahme der Angeklagten in einer Garage des 28-jährigen weitere 14,8 Kilogramm Marihuana gefunden worden sein.

Drogen im Kreis Göppingen: Zwei Männer in Untersuchungshaft

Letzterem wirft die Staatsanwaltschaft vor, Handel mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge in 26 Fällen betrieben zu haben, davon in drei Fällen in Tateinheit mit der Einfuhr von Drogen in nicht geringer Menge. Der 31-Jährige ist angeklagt wegen Handels mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge in 18 Fällen, davon in drei Fällen in Tateinheit mit Einfuhr von Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge sowie der Beihilfe zum Handel. Zuletzt muss sich der 29-Jährige wegen mutmaßlicher Beihilfe in drei Fällen verantworten. Der 28- und der 31-Jährige befinden sich in Untersuchungshaft.