Glaube  Drei Stunden auf den Papst gewartet

Die Ministranten-Gruppe aus dem Oberen Filstal hat in Rom sehr viel erlebt und gesehen.
Die Ministranten-Gruppe aus dem Oberen Filstal hat in Rom sehr viel erlebt und gesehen. © Foto: swp
Oberes Filstal / GZ 14.08.2018

Mit viel Vorfreude fuhren 26 junge Menschen aus Deggingen, Reichenbach, Bad Ditzenbach, Gosbach, Drackenstein und Wiesensteig vor kurzem zum großen Ministranten-Treffen mit Papst Franziskus nach Rom. Nach 14-stündiger Fahrt erreichten sie übermüdet die italienische Hauptstadt, trotzdem wurde sofort mit dem Programm begonnen. Auf dem Plan stand die Besichtigung des Petersplatzes und des Petersdoms. Einige wagten sich sogar auf die Kuppel, von wo aus sie einen atemberaubenden Ausblick auf Rom hatten. Nachmittags ging es in die Vatikanischen Museen und in die Sixtinische Kapelle, wo es von Touristen nur so wimmelte.

Am nächsten Tag bekamen die jungen Leute einen Einblick in das Antike Rom. Ausgeschlafen startete man  mit dem Circus Maximus und besuchte anschließend das Kolosseum. Bei sommerlichen 38 Grad verbrachte man im Anschluss drei Stunden auf dem Petersplatz, um den Papst zu sehen und mit ihm eine Andacht zu feiern. Alle waren von seinen Worten sehr beeindruckt. Durch das gemeinsame Beten und Musizieren entstand ein Gemeinschaftsgefühl der 60 000 Ministranten aus aller Welt.

Die Tour durch das Antike Rom setzte sich am dritten Tag mit dem Besuch des Kapitols, des Pantheons, der Santo Bambino d‘Aracoeli und dem Blick auf das Forum Romanum fort. Später besichtigte die Gruppe die Spanische Treppe und den Trevi Brunnen. Am nächsten Tag ging es zum Abschlussgottesdienst mit der Diözese Rottenburg-Stuttgart und dem Bischof Gebhard Fürst nach Sankt Paul vor den Mauern Roms. Das gemeinsame feiern des Gottesdienstes bereitete allen eine große Freude. Nachmittag legte man eine wohlverdiente Pause am Mittelmeer ein, entspannte sich im Wasser, am Strand und beim Beachvolleyballspielen. Den Abend ließ die Gruppe bei einem guten italienischen Essen ausklingen.

In der von Kaiser Konstantin erbauten Basilika feierten die jungen Menschen aus dem Filstal am letzten Tag noch eine abschließende Andacht, in der sie an ihre und die Anliegen und Gebete aus der Rucksackaktion aus den sechs Kirchengemeinden gedachten.  Anschließend trat man die Heimreise an und erreichte müde, aber mit vielen bleibenden Eindrücken am Samstagmorgen wieder die Heimat.

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