Dennis Straubmüller aus Böhmenkirch war Kandidat bei der Fernseh-Kochshow „Das perfekte Dinner – Wer ist der Profi?“. Die im Juni aufgezeichnete Sendung wurde am Montagabend auf Vox ausgestrahlt. Nach dem Ende der Sendung gingen noch über Stunden hinweg ununterbrochen Nachrichten und Anrufe auf seinem Handy ein, berichtet der 18-Jährige auf Nachfrage der GEISLINGER ZEITUNG. Die Rückmeldungen seiner Freunde und auch seiner Familie und Verwandten seien „durchweg positiv“ gewesen, sagt er und: „Ich selber fand die Sendung richtig gut. Ich hab mich nicht verstellt oder so.“

Mit dem Ergebnis – Dennis erhielt am Ende 30 von 40 möglichen Punkten von den anderen Kandidaten – ist er sehr zufrieden. „Die Kritik kann ich größtenteils gut nachvollziehen“, räumt er ein.

Straubmüller überzeugt skeptische Kandidaten

Dennis hatte sich für eine Vorspeise mit dem viel versprechenden Namen Gemüsegarten entschieden, bei der außer eingelegtem Gemüse auch jeweils eine Jacobsmuschel, gebeizter Lachs und ein „Kaisergranat“ (ein kleiner Hummer) die Gaumen der anderen vier Kandidaten verwöhnten. In seiner Hauptspeise verarbeitete der Azubi zum Groß- und Außenhandelskaufmann unter anderem dreierlei Variationen vom Kalb. Dabei überzeugte er sogar mit seiner gepökelten Kalbszunge, obwohl einige seiner Gäste sich zuerst skeptisch zeigten. Sein Nachtisch war ein Verwöhnteller mit Namen Bananensplit 2.0.

Die anderen vier Kandidaten zeigten sich während der Interviews, die in Straubmüllers Abwesenheit geführt wurden, trotz einzelner Kritikpunkte ausgesprochen beeindruckt von seinem Können. Ihr Lob reichte vom anerkennenden „Chapeau“ bis „das war sehr sehr gut, perfekt wäre nur eins darüber“.

Bei dem Vox-Special „Das perfekte Dinner – Wer ist der Profi“ müssen die Kandidaten erraten, wer von ihnen ein Berufskoch ist. Sie kommen aus ganz Deutschland und kannten sich vorher nicht. Trotz ihrer Begeisterung hielt keiner der Kandidaten den 18-Jährigen für den Profi.

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