Keine guten Nachrichten hatte Revierförster Rainer Ohngemach, als er dem Drackensteiner Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung die Forstbetriebspläne für 2018 und das aktuelle Jahr erläuterte. Ohnegemach zufolge muss die Gemeinde durch die Aufwendungen für  Holzfällung und Maßnahmen zu Verkehrssicherung im Rechnungsjahr wohl mit einem Minus in Höhe von rund 1000 Euro rechnen.

Aufgrund der inzwischen spürbar gesunkenen Preise auf dem Holzmarkt stehe wohl auch das aktuelle Forstwirtschaftsjahr unter keinen guten Vorzeichen. Ohngemach geht davon aus, dass die rund 4000 Euro für die geplanten Aufforstungen mit Douglasien und Fichten im Bereich Widderstall wohl nicht gedeckt werden können. Der Förster schlug daher vor, die Maßnahme eventuell noch um ein Jahr zu verschieben. Da noch etwas Geld aus dem Einschlag vom vergangenen Jahr fließen soll, entschied der Gemeinderat, die Aufforstung trotzdem vornehmen zu lassen.

Abschließend berichtete der Revierförster noch über den aktuellen Stand im Rahmen der vom Kartellamt ausgelösten Forstreform. Hier laufe es wohl auf ein Kooperationsmodell zwischen Forstamt beziehungsweise Landratsamt und den Gemeinden im Kreis hinaus. Für private Eigentümer mit weniger als 30 Hektar Wald ändert sich damit kaum etwas. Sie werden weiterhin kostenlos vom Revierförster beraten. (wir berichteten).