Beratung Diskussion um gerechte Verteilung

Süßen / krib 26.07.2018

Für viel Diskussionstoff hatte im Süßener Gemeinderat am Montag die Beratung zum Teilausbau der Hornwiesen- und Lindenstraße gesorgt. Vor allem die von der Verwaltung vorgeschlagene Bildung einer Abrechnungseinheit, mit der die Erschließungskosten gleichermaßen auf alle Anlieger umgelegt werden sollen, sorgte für Kontroversen. Für das Baugebiet „Vordere Hornwiesen“ wird derzeit der Bebauungsplan vorbereitet. Die Stichstraße sowie die Hornwiesen- und Lindenstraße sollen den Bereich erschließen. „Die Straßen wurden bisher nie endgültig hergestellt“, macht Stadtkämmerer Dieter Niethammr deutlich. Er rechnet damit, dass ungefähr 50 Euro pro Quadratmeter Nutzungskosten anfallen werden. „Durch die Abrechnungseinheit belasten wir alle gleich“, wirbt Bürgermeister Marc Kersting für den Vorschlag der Gemeinde. Dies gelte vor allem für die Stichstraße, deren Erschließungskosten wesentlich niedriger ausfallen, als die der anderen zu erschließenden Straßen. Der Großteil der Räte stimmte für den Vorschlag, womit beschlossen wurde, dass aus den folgenden Bereichen eine Einheit wird: der Teilbereich der Hornwiesenstraße von der Hauptstraße bis zur Kreuzung Lindenstraße, der Teilbereich der Lindenstraße von der Schlater Straße bis zur Kreuzung Hornwiesenstraße sowie der neue Stichweg im Umlegungsgebiet der Vorderen Hornwiesen. Die Umlegung rief auch Kritik hervor. Kersting verwies auf das Erschließungsbeitragsrecht, welches die Stadt verpflichte, die Kosten umzulegen.

Zurück zur Startseite Zum nächsten Artikel