Konjunktur Dickes Plus im Heininger Geldsäckel

Heiningen / Jürgen Schäfer 11.10.2018

Nochmal ein sehr gutes Ergebnis konnte Kämmerer Lothar Stuiber dem Heininger Gemeinderat vorlegen. Der Ertrag aus den laufenden Einnahmen und Ausgaben schnellte im vorigen Jahr auf 2,3 Millionen Euro hoch. Das hat es zuletzt 2008 gegeben, im Jahr der Finanzkrise. Die Erwartungen für 2017 wurden um volle 1,7 Millionen Euro übertroffen. Stuiber stellt aber klar, dass mit einem ähnlich guten Ergebnis in den nächsten Jahren nicht automatisch gerechnet werden könne. In dem Plus steckten auch Einmalzahlungen. Maßgeblich zugelegt hat die Gewerbesteuer. Von den Firmen am Ort kamen 320 000 Euro mehr als erwartet – besonders erfreulich nach zuletzt eher enttäuschenden Zahlen. Der Gewerbepark Voralb brachte 50 000 Euro mehr, vom Land kamen 75 000 Euro zusätzlich. Fast 350 000 Euro wurden gespart oder geschoben, davon 50 000 bei den Personalausgaben. 

„Noch sehr gut“ nennt Bürgermeister Norbert Aufrecht die Situation. Aber: Es stünden Rieseninvestitionen vor der Haustür. Die Voralbhalle muss saniert werden. Er hoffe, dass man dies auf Jahre strecken könne.  Der Schuldenstand, der Anfang des Jahres noch bei der Hälfte des Landesdurchschnitts lag, werde wieder steigen. Aber der Schultes hat auch die Hoffnung, „dass wir mit einem etwas grünen Auge davonkommen.“

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