Am Dienstag sorgte ein Hubschrauber der Bundespolizei in Göppingen für Aufsehen. Dieser war rund viereinhalb Stunden – unter anderem in der Hohenstaufenstadt – unterwegs und stand hin und wieder auch längere Zeit in der Luft. Für den Flug hatte es keinen konkreten Anlass gegeben, teilte Sebastian Maus, Sprecher der Bundespolizei am Dienstag mit. Viel mehr habe es sich dabei um einen sogenannten Aufklärungsflug gehandelt.

„Bei den am Dienstag und Mittwoch durchgeführten Flügen handelte es sich um einen rein präventiven Einsatz zur Aufklärung von Landeplätzen“, heißt es in einer schriftlichen Mitteilung der Bundespolizei.

Hintergrund sind zum Beispiel die Gewinnung von taktischen Informationen und die Fertigung von Luftbildern, welche wiederum für zukünftige Einsatzlagen verwendet werden können. „Es ist wichtig, bereits im Vorfeld zu einer potentiellen Einsatzlage zu wissen, wo Polizeibeamte bestmöglich mittels Hubschrauber an den Ereignisort herangeführt werden können, um damit im entscheidenden Moment direkt handlungsfähig zu sein.“

Flüge dieser Art wurden in der Vergangenheit im Bereich Stuttgart noch nicht durchgeführt, teilt die Bundespolizei zudem mit. Am Mittwochmittag flog der Hubschrauber der Bundespolizei erneut einen solchen Aufklärungsflug und war im Bereich Schorndorf, Backnang, Waiblingen, Winnenden und Geislingen unterwegs.