Kreis Göppingen Dekanatsrat wählt neuen Ausschuss

Sitzt an der Spitze des neu gewählten geschäftsführenden Ausschusses für das Dekanat: Elmar Steinbacher.
Sitzt an der Spitze des neu gewählten geschäftsführenden Ausschusses für das Dekanat: Elmar Steinbacher. © Foto:  
TOBIAS FLEGEL 18.06.2015
Eine neue Mannschaft kümmert sich um die Geschäfte des katholischen Dekanats. Den Ausschuss wählten Vertreter der Gemeinden und der Kirche.

Ein neuer Ausschuss führt in den kommenden fünf Jahren die Geschäfte im katholischen Dekanat Göppingen-Geislingen. An der Spitze des fünfköpfigen Gremiums steht der Laie Elmar Steinbacher aus Dürnau. Sein Stellvertreter ist Ulrich Weber aus Donzdorf. Weiterhin gehören dem Ausschuss Graf Ferdinand von Degenfeld aus Eybach, Karolina Matijevic aus der kroatischen Gemeinde Göppingen und Dorothea Weber aus der Kirchengemeinde Sankt Josef in Göppingen an. Die neue Besetzung hat am Mittwochabend der Rat des katholischen Dekanats Göppingen-Geislingen in Heiningen gewählt.

Dem Dekanatsrat oder Kirchenparlament gehören 58 Männer und Frauen an. Mitglied sind Dekan Martin Ehrler aus Geislingen und sein Stellvertreter Bernhard J. Schmid aus Eislingen. Außerdem sitzen jeweils ein Vertreter aus den 40 katholischen Kirchengemeinden in der Versammlung sowie jeweils ein Vertreter aus den zwei kroatischen und der italienischen Gemeinde im Dekanat. Neun Abgesandte aus verschiedenen Seelsorgebereichen und drei Geistliche sind ebenfalls im Dekanatsrat vertreten.

Der Dekanatsrat bestimmt den geschäftsführenden Ausschuss alle fünf Jahre nach den Wahlen des Kirchengemeinderats neu. Die Mitglieder tagen fünf Mal im Jahr im Haus der Katholischen Kirche. Dem Ausschuss haben sich die Dienste im Dekanat wie Caritas oder Erwachsenenbildung vorgestellt. "Das Dekanat Göppingen-Geislingen hat sich in den vergangenen Jahren immer mehr zur pastoralen Einheit der mittleren Ebene entwickelt. Mit der Einrichtung der verschiedenen Fachdienste konnten qualifizierte Dienste der Pastoral, der Bildung und der Beratung für Menschen in besonderen Glaubens- und Lebenssituationen sowie für bestimmte Zielgruppen angeboten werden", sagte Martin Ehrler.