Wirtschaft Degginger Volksbank schließt drei Filialen

Mit den Aufsichtsräten und nach reiflicher Überlegung kamen die Volksbank-Vorstände Hubertus Canis (links) und Ulrich Doll zu dem Schluss, drei Filialen zu schließen.
Mit den Aufsichtsräten und nach reiflicher Überlegung kamen die Volksbank-Vorstände Hubertus Canis (links) und Ulrich Doll zu dem Schluss, drei Filialen zu schließen. © Foto: Ilja Siegemund
Deggingen / Ilja Siegemund 01.08.2018
Rückzug aus Bad Ditzenbach, Mühlhausen und Auendorf. Gründe sind die Niedrigzinsphase und das Online-Banking.

Im nächsten Jahr wird die Volksbank-Raiffeisenbank Deggingen 150 Jahre alt. Eigentlich ein Grund zur Freude. Doch davon ist dieser Tage bei den Bank-Mitarbeitern wenig zu spüren. Denn die Genossenschaftsbank schließt zum Ende des Jahres drei ihrer sieben Filialen: in Bad Ditzenbach, Mühlhausen und Auendorf. Außerdem soll das Angebot in der Filiale in Reichenbach reduziert werden: Diese soll in eine reine Beratungsfiliale umgewandelt werden, wobei künftig Kundenberatungen nach Terminvereinbarung möglich sind. Einen Geldautomaten soll es dort aber weiterhin geben.

„Der Schritt tut uns weh“, räumt Ulrich Doll ein, seit 1. Juli 2017 Marktvorstand. „Wir würden diesen Schritt aber nicht gehen, wenn er nicht notwendig wäre.“ Dass die drei Geschäftsstellen schließen, sei keine Bauchentscheidung gewesen. „Wir haben das lange überlegt“, ergänzt Betriebsvorstand Hubertus Canis.

Wieso die Filialen in Mühlhausen, Auendorf und Bad Ditzenbach geschlossen werden, erklärten die Vorstände am Donnerstag im ePaper und in der GEISLINGER ZEITUNG.

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