Erfreut zeigte sich Deggingens Bürgermeister Karl Weber bei der Verabschiedung des Haushalts 2019 in der vergangenen Sitzung des Gemeinderats. „Dass ein Haushalt einstimmig beschlossen wurde, hat es schon lange nicht mehr gegeben“, sagte er.  Zuvor fragte der Bürgermeister im Gemeinderat nach, ob noch Fragen zu klären seien. Dies war dann nur bei Gemeinderat Stefan Geis notwendig, der die aufgeführten Personalkosten der Gemeindeverwaltung in Höhe von 2,6 Millionen Euro als erheblich erhöht bewertete. Im Jahr 2011 betrugen sie noch etwa zwei Millionen Euro. Deggingens Kämmerer Peter Piehlmaier erklärte, dass die Personalkosten in Schulen und Kindergärten gestiegen seien.

Weiter wollte Stefan Geis wissen, wie es mit der Zukunft der Grundschule im Teilort Reichenbach stehe, in der derzeit nur noch 48 Kinder unterrichtet würden. Reichenbachs Ortsvorsteherin Klothilde Maier-Brandt erläuterte, dass in den Hauptfächern einklassig unterrichtet würde, in den anderen Unterrichtsfächern aber doppelklassig. Es bestehe keine Sorge, dass die Reichenbacher Schule aufgegeben werde, das Schulamt habe deren Weiterbestand zugesichert, betonte Maier-Brandt.

Einstimmig beschloss schließlich der Gemeinderat die Haushaltssatzung für das Jahr 2019 und die Wirtschaftspläne für 2019 für die Eigenbetriebe „Abwasserbeseitigung Deggingen“ und „Gemeindewasserversorgung Deggingen“.

Info Der Haushalt 2019 sieht im Ergebnishaushalt ordentliche Erträge in Höhe von 11,9 Millionen Euro, Aufwendungen in Höhe von 12,4 Millionen Euro und ein ordentliches Ergebnis von Minus 436 700 Euro vor.