Die Saunalandschaft in den Göppinger Barbarossathermen hat wie gewohnt geöffnet. Und auch im Freibad an der Ulmer Straße können hartgesottene Schwimmer schon ihre Bahnen ziehen. Im ehemaligen Stadtbad an der Lorcher Straße, das mittlerweile Badearena heißt, führen jetzt aber für ein halbes Jahr die Handwerker das alleinige Regiment.

Änderungen im Gastrobereich geplant

Bei der aktuellen Beratung im Ausschuss ließ vor allem die Entwicklung des Gastronomiebereichs die Lokalpolitiker aufhorchen. Denn für den internen Hallenbad-Kiosk und den von außen zugänglichen Restaurantbereich planen die Stadtwerke eine Umstellung, wie Bernhart erläuterte: Das Restaurant werde von externen Besuchern nur schwach frequentiert. Die bisherige Restaurant-Theke soll deshalb künftig ebenfalls vom Hallenbad aus zugänglich sein. Das bringe weniger Essensgeruch in die Badearena und mache für den Pächter die Bewirtung personell einfacher. Es sei sinnvoll, diesen kleinen Umbau während des Sommers gleich mit zu erledigen.

Die Stadträte hatten allerdings ganz unterschiedliche Vorstellungen über die Zukunft des Gastronomiebereichs. Wenn von außen ohnehin kaum Gäste in das Lokal kommen, könne man das komplette Restaurant doch ausschließlich für die Badegäste öffnen, fanden manche. Auch Oberbürgermeister Guido Till schloss sich dieser Meinung an. Andere Stadträte wiederum forderten, dass das Restaurant unbedingt auch für andere Gäste geöffnet bleiben müsse. Das sei auch für das angrenzende Wohngebiet Reusch eine wichtige Einrichtung.

Hygienische Bedenken

Susanne Weiß befürchtete, dass es hygienisch problematisch werden könnte, wenn sich Badegäste, die barfuß unterwegs sind und externe Gäste mit Straßenschuhen im Restaurantbereich treffen. Die Bäderleitung habe versichert, dieses Problem in den Griff zu bekommen, sagte Bernhart. Mit einer Vergrößerung des Hallenbad-Kiosk-Bereichs wäre beiden Seiten gedient, so der Stadtwerke-Chef.

Am Donnerstag soll der Gemeinderat über das Thema entscheiden.

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