Investition Filsufer soll „aufgehübscht“ werden

Die Filspromenade in Mühlhausen ist vieles, nur kein idyllischer Platz zum Verweilen. Sitzbänke, ein Bereich zum Kneippen und Spielgeräte für Kinder sollen das aber ändern.
Die Filspromenade in Mühlhausen ist vieles, nur kein idyllischer Platz zum Verweilen. Sitzbänke, ein Bereich zum Kneippen und Spielgeräte für Kinder sollen das aber ändern. © Foto: Rainer Lauschke
Mühlhausen / Von Johannes Traub 03.01.2018
Die Filspromenade in Mühlhausen wirkt alles andere als einladend. Das soll sich möglichst im April ändern.

Die Filspromenade in Mühlhausen nimmt deutlichere Formen an – zumindest auf dem Papier: Nachdem die Fördermittel der Wasserwirtschaft im Frühjahr zunächst an die Gemeinde Braunsbach für deren dringend benötigten Hochwasserschutz vergeben wurden, steht den weiteren Planungen nun nichts mehr im Wege. In der letzten Gemeinderatssitzung des Jahres 2017 diskutierten die Räte mit Vertretern des beauftragten Planungsbüros.

Wie berichtet, sollte Mühlhausen im vergangenen Jahr Zuwendungen in Höhe von 340 000 Euro für die Filspromenade erhalten. Das aber wurde zurückgestellt, da die Gemeinde Braunsbach (Landkreis Schwäbisch Hall) Ende Mai 2016 durch ein Hochwasser erheblich beschädigt worden war. Tief Elvira hatte damals solche heftigen Regenfälle mit sich gebracht, dass das 900 Einwohner zählende Örtchen von einer Geröll- und Schlammlawine zerstört worden war. Der Schaden: mehr als 100 Millionen Euro.

Doch zurück zur Fils: Nach wie vor stehe die Ambition, die Fils in Mühlhausen „erlebbarer zu machen“, sagte Mühlhausens Bürgermeister Bernd Schaefer. Hier seien zahlreiche Maßnahmen möglich: Spielgeräte entlang des Filsufers, eine Möglichkeit zum Kneippen und auch Ruhebänke.

Gewässer aufwerten

Neben diesen Erlebnismaßnahmen steht eine ökologische Aufwertung des Gewässers im Vordergrund. So entstand eine lebhafte Diskussion mit Vertretern des Planungsbüros: Welcher Bodenbelag eignet sich? Wie lange soll er haltbar sein? Wo darf welches Spielgerät stehen?

Neben zahlreichen Ideen und Gedankenspielen kamen selbstverständlich die harten Fakten auf den Tisch: Die Gemeinde erhält unterschiedlich hohe Zuwendungen aus dem Fördertopf der Wasserwirtschaft für die vier Bauabschnitte. Die jüngst besprochenen Bauabschnitte II und IV werden mit zirka 200 000 Euro beziehungsweise 134 000 Euro gefördert. Die Gemeinde strebt eine schnelle Erstellung des für die Ausschreibung nötigen Leistungsverzeichnisses an, damit schon im April mit dem Bau begonnen werden kann.

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