Ebersbach an der Fils Das Abenteuer "Voice" geht für Nicole Basan weiter

Nicole Basan über ihre Teilnahme an der Musik-Show.
Nicole Basan über ihre Teilnahme an der Musik-Show. © Foto: Staufenpress
Ebersbach an der Fils / KRISTINA BETZ 13.11.2015
Die erste Hürde ist überwunden: Nicole Basan hat es bei der Castingshow "The Voice of Germany" in die nächste Runde geschafft. Nächsten Freitag muss die Sängerin noch einmal ihr Talent beweisen.

Viele Bekannte - vor allem Arbeitskollegen - wussten gar nichts von Nicole Basans Gesangstalent. Spätestens nach ihrer Teilnahme an der Castingshow "The Voice of Germany" wissen nun aber auch die Arbeitskollegen bei Daimler Bescheid. Dort arbeitet die 26-Jährige als Werkstudentin neben ihrem "Media Management und Puplic Communication"-Studium in Calw.

Zu ihrer Teilnahme an der Show kam die Ebersbacherin durch ihren Gesangslehrer: "Er musste mich ein bisschen überreden, dass ich es probiere." Bereut hat sie die Entscheidung aber nicht. In der ersten Runde der Show, den sogenannten "Blind Auditions", konnte sie gleich drei Jurymitglieder von ihrem Talent überzeugen. Steffi von Silbermond, Andreas Bourani sowie Michi und Smudo von den Fantastischen Vier wollten Nicole Basan in ihrem Team. "In den ersten Sekunden dachte ich: 'Oh Gott, da dreht sich keiner um'", erzählt Basan. Eine Horrorvorstellung, wie sie zugibt.

Ihre Entscheidung für "Team Andreas" und damit für Andreas Bourani als Gesangscoach haben viele Freunde aus der schwäbischen Heimat nicht verstanden: "Ich werde ständig gefragt, warum ich nicht zu den Fantas bin, weil die ja auch aus Stuttgart kommen - 's Ländle muss man doch bekannt machen', sagen sie dann immer." Andreas Bourani, der ihr vor allem mehr Sicherheit auf der Bühne geben wollte, habe sie aber einfach mehr überzeugt.

Die Resonanz auf ihren ersten Auftritt hat die 26-Jährige besonders gefreut: Ihre Interpretation von "And I Am Telling You I'm Not Going" von Jennifer Hudson kam so gut an, dass bei der jungen Sängerin zahlreiche E-Mails von Fans eintrudelten. "Die Voice Erfahrung hat mich auf alle Fälle geprägt", resümiert Basan, "allein um mal zu sehen, wie Fernsehen gemacht wird, war das spannend", sagt sie. Auch die mediale Präsenz die sie durch ihren Fernsehauftritt erlangt habe, sei unbezahlbar. Die Aufnahme könne sie nun als Demo ihrem Portfolio als Sängerin zufügen.

Die Liebe zum Singen habe sie zu "The Voice" gebracht. Ein Hobby, dass sie seit frühester Kindheit begleitet. Mit zwölf Jahren begann sie, professionellen Gesangsunterricht beim ehemaligen Musicaldarsteller Wolf Steinbach zu nehmen. Mit ihm sei sie gerade beim Üben gewesen, als der Anruf von Thore Schölermann, dem Moderator der Show, kam. "Ich konnte es kaum fassen, dass ich dabei bin", erinnert sich die junge Sängerin.

Weiter geht es für Nicole Basan nun in den "Battles" in denen sie sich gegen zwei Konkurrentinnen im direkten Gesangsduell beweisen muss. Nur eine aus der Gruppe kommt weiter und bekommt die Chance, in einer der zwei Live-Shows zu singen. So viel verrät Basan über ihren zweiten Auftritt: "Ich habe mich beim zweiten Mal viel wohler gefühlt und konnte es mehr genießen. Beim ersten Auftritt war ich noch so aufgeregt, da hatte ich Angst, dass ich umkippe." Kommenden Freitag wird die Sendung ausgestrahlt. Dann zeigt sich, ob das Abenteuer "Voice" für Nicole Basan weitergeht.

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