Das Coronavirus hat nun auch Auswirkungen auf Bestattungen. Größere Abschiedsfeiern sind untersagt. „Wir dürfen die Beerdigungen nur noch im allerkleinsten Kreis stattfinden lassen“, berichtet eine Bestatterin aus dem Landkreis Göppingen. Von der Diözese Rottenburg-Stuttgart habe sie eine E-Mail bekommen, auch evangelische Pfarrer und kommunale Behörden hätten darauf hingewiesen, dass nur noch maximal 50 Personen an einer Trauerfeier teilnehmen dürften.

In Todesanzeigen, die am Samstag erscheinen, habe sie deshalb diesen Text einfügen lassen: „Aufgrund der aktuellen Situation kann die Trauerfeier nur im allerengsten Familienkreis stattfinden.“

Die Diözese weist allerdings darauf hin, dass „Beerdigungen unter freiem Himmel jederzeit stattfinden können“. Trauerfeiern und Requien in geschlossenen Räumen mit mehr als 50 Personen sollten jedoch zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt werden. Die Diözese teilt weiter mit: „Hochzeitsgottesdienste mit weniger als 50 Personen können stattfinden; für größere Hochzeiten gelten die Vorgaben der örtlichen Behörden. Bezüglich der Erstkommunionsgottesdienste gibt es am Dienstag, 17. März, eine Entscheidung.“