Das Gesundheitsamt hat sich mit einzelnen Gemeinden im Landkreis auf ein geändertes Vorgehen in der Kontaktpersonennachverfolgung geeinigt. Ändern wird sich teilweise die telefonische Vorab-Information von Kontaktpersonen.
Die Daten der ermittelten Personen werden dann über ein spezielles Onlineportal an die Rathäuser übermittelt und die Quarantäneanordnungen durch die Ordnungsämtern schriftlich zugestellt. Zur Abstimmung und Optimierung dieser Prozesse fanden bereits mehrere Telefon-und Videokonferenzen zwischen dem Gesundheitsamt und den Rathäusern statt, zuletzt am Donnerstag dieser Woche. Es wurde besprochen, wie sichergestellt werden kann, dass Kontaktpersonen zusätzlich zur schriftlichen Quarantänanordnung weiterhin telefonisch vorab informiert werden können.
Aufgrund der inzwischen hohen täglichen Fallzahlen und der damit gestiegenen Anzahl der engen Kontaktpersonen kann das Gesundheitsamt diese Aufgabe nicht mehr alleine übernehmen, heißt es in der Mitteilung.

Das ist das neue Vorgehen:

  • Zunächst werden die Gemeinden Bad Ditzenbach, Ottenbach, Schlat, Deggingen, Süßen, Eschenbach, Aichelberg, Schlierbach, Rechberghausen, Börtlingen, Hattenhofen, Salach und Gingen an der Fils ab kommenden Montag ihre Bürger zusätzlich zur schriftlichen Quarantänanordnung vorab telefonisch informieren.
  • Die Bürger der anderen Gemeinden im Landkreis werden weiterhin so weit wie möglich von den Mitarbeitern des Gesundheitsamtes informiert.
  • Die Mitarbeiter des Gesundheitsamtes stehen den Gemeinden für Nachfragen an sieben Tagen in der Woche zur Verfügung.
„Dieses Vorgehen wird in anderen Landkreisen bereits erfolgreich praktiziert“, heißt es weiter in der Mitteilung.