Göppingen / Peter Buyer  Uhr
Der 7. Buzzeler-Ball der NWZ lockte am Rosenmontag wieder kleine und große Narren in die Göppinger Stadthalle.

Tante Lucky ist wieder da. Sie kommt von weit her in die Göppinger Stadthalle. Eingeladen hat sie das NWZ-Gute-Taten-Team zum 7. Buzzeler Ball. „Tante Lucky aus Kentucky“ dröhnt es aus den Boxen, auf der Bühne wirft Animateurin Simone Arme und Beine in die Luft, vor der Bühne tanzen kleine Piraten, Gangster, ein Sams und ein Haufen Prinzessinnen genauso wie Simone. Drumherum wackeln große Bienen, Gärtner, Teufelinnen, Katzen und Indianer im Takt, aber nicht zu stark, sonst verwackelt die Handy-Aufnahme: Die meisten Buzzeler haben Mama oder Papa oder gar beide mitgebracht.

Vielseitiges Programm für die Kleinsten

Natürlich wird nicht nur getanzt, nach der ersten Runde kommt Magic Jan. Wie jeder richtige Zauberer zaubert er mit Kaninchen, mit „Frau Weiß“ und „Herrn Schwarz“. Hierhin und dorthin, von rechts nach links und zurück zaubert er sie, nicht zu schnell und schon rufen die ersten Kinder, dass sie seine Tricks mit den Kaninchenfiguren, die immer zwischen Schwarz und Weiß wechseln, durchschaut haben. „Du drehst die Hasen-Figuren einfach um“, rufen sie. Jan ist entsetzt, dann dreht er die Hasen-Figuren um: sie sind blau und rot, die Kinder heulen auf, dann ist Ruhe, aber nur kurz. Jan versucht, die drei Ampelfarben in die richtige Reihenfolge zu zaubern, die Kinder helfen ihm. Kurze Schrecksekunde: Ein Flitzer in der Stadthalle. Ein kleiner Zuschauer ist die Treppe zur Bühne hoch und rennt los. Direkt in die Arme einer Helferin, dann ist er auch schon wieder unten, Jan hat ihn gar nicht bemerkt, er muss seine Socken waschen. Aber es klappt nicht, erst haben sie Löcher, dann sind sie eingelaufen, „die passen jetzt einem Zwerg“, ruft er. Den gibt es in der Halle tatsächlich, an der Theke im Foyer steht ein Gartenzwerg, er ist allerdings fast zwei Meter groß. Nicht nur die Mamas als Elfen oder Cowgirls oder Minnie-Mäuse, auch die Väter als Bär, American-Football-Spieler oder Häftling haben sich für den Ball in Schale geworfen. Genauso wie die Lollipops. 13 Mädchen in grün-weiß und mit Federhut wirbeln vor der Bühne, 26 Beine, Arme und Zöpfe fliegen durch die Luft – mit Spagat und allem, was dazu gehört. Das Publikum ist aus dem Häuschen, dann tanzen alle: „Komm‘ hol das Lasso raus, wir spielen Cowboy und Indianer“, und nicht nur Cowboys tanzen. Wer keine Lust hat, stapelt Becher im Foyer, gegen die Zeit und um die Wette. Oder versucht, dem NWZ-Maskottchen Kritzel näherzukommen, das für alle etwas dabei hat.

Kasperltheater zum Schluss

Dann brüllt einer: „Seid ihr alle da?“, und jeder in der Halle weiß, wer jetzt kommt: der Kasperl. Der nimmt, gespielt von Moderator Dieter Sirringhaus, die Kinder mit auf eine Reise in den Orient. Dem Sultan ist seine Wunderkugel vom bösen Zauberer gestohlen worden, und natürlich bringen Kasperl, Seppel und ihr Hund Bello das Ding wieder zurück in den Palast. Ruhiger wird es danach aber nicht, die Waldstetter Lachabatscher spielen noch auf, bis den Buzzelern die Ohren klingeln.

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