Fingerabdruck an der Tür, Zahlenschloss am Tresor: Mit mehreren Vorkehrungen sind sie gesichert, die Geldautomaten im großen Rundbau der Volksbank Göppingen. Niemand ohne Befugnis kommt überhaupt in den schmalen Raum, in dem sich die Rückseite der Automaten öffnen lässt.

Normalerweise zum Befüllen und Warten, heute um einen Blick ins Innere der Geldmaschine zu erhaschen. „Wir füllen etwa ein bis zwei Mal die Woche nach“, sagt Bankkaufmann Markus Tyrolt. Das gelte vor allem für die Hauptstellen. Auf dem Land kann es auch länger dauern, bis sich ein Automat meldet. Das Innere ist überraschend unspektakulär: statt Geldscheinen am Fließband, viel Technik.

Alles geht computergesteuert vonstatten. Die Scheine, die das Gerät dem Kunden ausspuckt, lagern in Geldkassetten. Die wiederum sind in einem kleinen Tresor gesichert. Und wie viel Geld steckt nun in so einem Automaten? „Eine heikle Frage“, sagt der 39-Jährige. Aus Sicherheitsgründen lässt er sie unbeantwortet. Und verrät nur soviel: Die Reporterin lag mit ihrer Schätzung von 5000 Euro ein gutes Stück daneben.